Schnell, schneller, Quim Monzó - zumindest hält er für mich den Rekord im schnellen sprechen und vortragen. Gerade eben war ich auf einer von Quim Monzós Veranstaltungen “100 Geschichten”. Natürlich wurden nicht alle 100 Kurzgeshichten von ihm vorgetragen. Sondern nur eine - “Der Unfall”. Eine sehr obskure Geschichte über zwischenmenschliche Beziehungen. Darin zeichnet Monzó ein Bild von Gewalt und die Erbarmungslosigkeit in der heutigen Gesellschaft. Dennoch die Erzählkunst ist überwältigend. Aber keine Angst, es gibt ja noch weitere Geschichten wie “Gegen halb eins”, “Das Schloss” oder “Mein Bruder”. Quim Monzó, der wohl bekannteste katalanische Autor, stellte sich nach der Lesung noch einigen Fragen. Eine fand ich ganz besonders interessant: “Warum schreiben sie Kurzgeschichten und keine Romane, Herr Monzó?” Die Antwort trägt sowohl humoristische als auch ironische Züge: “Ich gehe gerne auch ins Theater, lese gerne oder höre Musik, surfe im Internet … da kann ich schlecht noch nebenbei einen Roman schreiben. Dafür habe ich keine Zeit. Obwohl ich sehr viel von Romanen halte und lese diese auch gelegentlich. Aber es gibt auch leidenschaftliche Leser die Kurzgeschichten lesen.”
Übersetzt wurden diese 100 Kurzgeschichten übrigens von Monika Lübcke vom Katalanischen ins Deutsche. Sie trug die Kurzgeschichte “Der Unfall” auch heute auf Deutsch vor.



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13. Oktober 2007
23:51 Uhr
[...] mit ihren Publikationen vertreten sind. Persönlich wie gesagt, war vieles für mich uninteressant, einen Artikel jedoch fand ich vielversprechend und der besprochene Autor Quim Monzó kommt auf meine [...]