In den USA hatte der Kindle einen richtigen Hype ausgelöst, jetzt soll das E-Book-Lesegerät weltweit auf den Markt kommen. Schwappt die Welle nun über den Atlantik und wie nachhaltig ist sie eigentlich? Antworten auf diese Frage gab es heute bei der Pressekonferenz des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren im Börsenverein (AKEP), der die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zum Thema E-Book vorstellte.
Das Ergebnis ist eindeutig. E-Books sind kein überschätztes Medium, sondern ein Markt der Zukunft. “Derzeit sind E-Books noch Umsatzzwerge, allerdings Zwerge mit Wachstumspotenzial”, so Hans Huck, Sprecher des AKEP.
Die Umfrage, an der 318 Verlage und Medienunternehmen teilgenommen haben, dokumentiert auch: 37 Prozent aller Novitäten sind bereits als E-Book erhältlich, entweder ausschließlich digital oder zusätzlich zum gedruckten Buch.
Völlig uneinheitlich und offen hingegen ist noch die Preisgestaltung für E-Books, so ein weiteres Ergebnis. Eine der Fragen, die noch geklärt werden müssen, damit aus den Zwergen tatsächlich Umsatzriesen werden (können).



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15. Oktober 2009
00:04 Uhr
Mir erscheint der Flirt mit den E-Books momentan mehr strategisch, nach dem Motto: Bekämpfen können wir sie sowieso nicht - also zeigen wir uns offen dafür…?!
Bei einem Besuch eines “Media-Markt” in Hamburg gestern, wusste kein Verkäufer etwas mit meiner Frage nach den E-Books anzufangen. Dreimal wurde ich in die Note-Book Abteilung geschickt - und bei der 4.ten Nachfrage kam heraus, dass es keine E-Books gibt…..Begründung: Die “alten” sind nicht mehr auf dem Markt - die Neuen sind noch nicht da.
Vermutung 1: Es gab einfach keine Nachfrage.
Vermutung 2: Eine breite Masse wird das E-Book in absehbarer Zeit wahrscheinlich nicht erreichen.