Kinder- und Jugendmedien - die ganze Bandbreite der Herausforderungen und Möglichkeiten
Let’s play – Social Media Marketing für Kinderinhalte
Facebook, YouTube und eigene Social Media- Kanäle bieten Verlagen neue Möglichkeiten, direkt mit ihren Lesern in Kontakt zu treten, deren Leseverhalten zu erkunden und direktes Feedback auf das Verlagsangebot zu bekommen.
Um diese Möglichkeiten gewinnbringend nutzen zu können, orientieren sich viele Verlage jetzt in ihrem Marketing um und gehen auf direkte Tuchfühlung mit ihren jungen Lesern.
Umgekehrt verändern die neuen Lesegewohnheiten der Kinder und Jugendlichen auch das gedruckte Buch. Die Graphic Novel, vor Jahren noch stiefmütterlich behandelt, hat spätestens nach dem Erfolg von 'Greg’s Tagebuch' das Kinderbuch erobert.
Romance und Serien in Nachfolge der erfolgreichen Biss-Romane verkaufen sich in der gerade entdeckten Kundengruppe der "Twens".
Wer kennt sie nicht: die Maus, Prinzessin Lillifee, Donald Duck und – ganz neu – Geronimo Stilton? Charaktere werden zu Stars der Verlagswelt, Stories in der 360°-Grad-Verwertung durch alle Medienkanäle – Buch, Film, TV, Hörbuch, Game, Musik, Lehrinhalte, Musical – gespielt. Hochinteressant ist dabei auch die Sparte Merchandising, die Verlagen neue Umsatzmöglichkeiten bietet.
Um diese neue digitale Verwertungskette von Büchern auszuschöpfen, braucht es neues Wissen und Prozesse in den Verlagen sowie neue „Skills“ bei den Publishing Professionals. Hinzu kommen – im Dienstleisterbereich – neue „Player“ wie App-, Web- und Games-Entwickler sowie neue Dienstleister für den Vertrieb digitaler Produkte.
Doch wer kam zuerst, der Charakter oder das Buch?
Gibt ein gut verkauftes Buch Aufschluss darüber, ob sich eine TV-Serie oder ein Film erfolgreich auf dem Markt behaupten kann?
Wie lange kann sich ein Charakter als Marke auf dem Markt halten?
Was verkauft sich im Buchhandel?
Viele Fragen auf dem Weg in das erfolgreiche Geschäft der Kinderwelten, die für Verlage und für den Buchhandel zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Einsam lesen war gestern. Heute geht’s gemeinsam.
Kinder- und Jugendmedien als Treiber von Social Reading.
Die veränderten Vertriebswege bringen neue Marketingstrategien mit sich. Es kommt darauf an, dort zu sein, wo die jugendlichen Kunden lesen: nämlich im Internet, in Fan Fiction-Foren, bei Facebook, aber auch in Communities, wie "goodreads.com" in den USA und "lovely books" in Deutschland. Diese virtuellen Lesezirkel können bei gezielter Ansprache durch die Verlage, durch Aktionen mit Leseexemplaren und Rezensionen zu einem hoch effektiven Katalysator und Werbeträger für Inhalte werden. Ebenso sind Angebote für Eltern, die sich über neue Trends im Kinderbuch informieren möchten oder Empfehlungen für das nächste "Geburtstags-Buch" benötigen, in spezialisierten Portalen und Blogs zu finden.
Auch Schulbuchverlage bereiten sich mit neuen Lernplattformen und Unterrichtstools auf die digitale Lernumgebung der Zukunft vor. Neue Lernmittel wie z.B. enhanced E-Books erhalten hier einen ganz neuen Auftritt.
Neu: im Herbst 2012 startete das Portal "Digitale Schulbücher" mit derzeit 800 verfügbaren Titeln. Weitere Online-Portale: deutschpirat.de, mathepirat.de.
Print und E-Book-Varianten erscheinen inzwischen nahezu zeitgleich.
Ob als Self-Publisher, Autor von Fan Fiction oder Verlagsautor – es kommt immer darauf an, dass die Werke professionell verwertet, das heißt veröffentlicht und vermarktet werden.
Self-Publisher können heute sehr einfach das Internet nutzen und damit sämtliche Möglichkeiten, die das virtuelle Netzwerk bietet. Sie erzielen mit eigenen Vermarktungsstrategien teilweise enorme Umsätze.
Zum Beispiel Amanda Hocking, eine US-amerikanische Schriftstellerin von Fantasy-Romanen. Sie gilt mit weit über 1 Million verkauften E-Books als die erfolgreichste self-publishing-Autorin der Welt. Inzwischen hat sie einen Verlag und die Filmrechte für eine ihrer Trilogien verkauft.
Gute Ideen des stationären Buchhandels sind gefragt, um sich gegen das online verfügbare "Medium Buch" zu behaupten.
Gleichzeitig bietet das Segment Kinder- und Jugendbuch für den stationären Buchhandel weltweit derzeit den größten Absatz, die vielfältigen Merchandising-Produkte mit hohen Gewinnspannen ein beachtliches Zusatzgeschäft.
Immer wichtiger werden Kundenbindungsmaßnahmen, Kooperationen mit örtlichen Institutionen, wie Kindergärten, Schulen und Bibliotheken, und auch der Buchhändler als "Event Manager" für lokale kulturelle Veranstaltungen.
Frankfurt ist Ihre Startrampe für internationale und crossmediale Kinder-, Jugend- und Bildungs- Inhalte-Projekte.
Die Landebahnen in Frankfurt
Die Frankfurter Buchmesse bietet diverse Orte und Veranstaltungsformate, wo Sie sicher aufsetzen können:



Ein Blick auf den Messeturm enthüllt Überraschendes
Wie sieht der Jugendmedienmarkt der Zukunft aus?