60 Jahre Zukunft – Auf Zeitreise mit der Frankfurter Buchmesse
Was als Bücherschau in der Frankfurter Paulskirche begann, hat sich in sechs Jahrzehnten zur größten internationalen Medienmesse der Welt entwickelt: Die Frankfurter Buchmesse ist heute mit mehr als 7.000 Ausstellern aus über 100 Ländern der Branchentreffpunkt des Jahres.
Längst geht es nicht mehr allein um Bücher: "Content" ist das Schlagwort des 21. Jahrhunderts, die Form – Buch, E-Books, Film oder Game, CD, DVD oder html – ist längst nicht mehr entscheidend: 60 Jahre Frankfurter Buchmesse sind auch 60 Jahre Mediengeschichte.
Die Geschichte der Frankfurter Buchmesse reicht zurück ins Mittelalter. Schon im 12. Jahrhundert rollten Händler aus allen Himmelsrichtungen ihre "Bücherfässer" in die Mainmetropole.
Die Messe war schon zu ihrer Premiere mehr als nur Ausstellung und Handelsplatz: Sie wurde zum Symbol einer neuen Ära und zum Hoffnungsträger einer sich neu etablierenden Buchbranche.
Die Messe entwickelte sich immer mehr zum Spiegel gesellschaftspolitischer Entwicklungen und zum Austragungsort für politische Diskussionen. Bereits 1967 kam es zu ersten Studentenprotesten.
„Autorenstars“ wie Hildegard Knef oder Muhammad Ali gaben der Buchbranche einen Hauch von Glamour. Die 70er waren aber auch das Jahrzehnt der Agenten und Scouts.
In den 80er Jahren wurden Internationalisierung und Professionalisierung weiter vorangetrieben. Der Spagat zwischen Kultur und Kommerz wurde immer schwieriger.
Das Zeitalter des Internets war angebrochen und brachte einschneidende Veränderungen in der Branche mit sich. Bereits ab 1993 öffnete sich die Messe für den neuen Trend.
Die in den 80ern einsetzende Digitalisierung ist mehr denn je Thema Nummer eins. Vor dem Hintergrund der Globalisierung wird auch die Erschließung neuer Märkte immer wichtiger.
Traum oder Alptraum - was bringt die Zukunft der Branche? Wir wagen einen Blick nach vorn!










