12. Forum Verlagsherstellung: Moderne Produktionsmethoden

Forum Verlagsherstellung 2013 38884

Die internationale Plattform rund um Strategien, Prozesse, Produktion und Gestaltung
Viele nutzten die Chance zum Austausch mit Kollegen, Fach- und Führungskräften aus der Branche. Die internationale Plattform bot Lösungsmöglichkeiten für aktuelle Herausforderungen und Einblicke in neue Trends und Technologien. In zwölf Panels erörterten Experten aus der Verlags- und Zulieferbranche effiziente Strategien, Produktionsprozesse und Gestaltung von innovativen, erfolgreichen Verlagsprodukten. Wir danken dem interessierten Publikum und allen Teilnehmern!
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Michael Kirchner
Frankfurter Buchmesse
Michael Kirchner
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Rückblick

2012: Neues Denken

Über 1000 Besucher beim 8. Forum Verlagsherstellung zur Frankfurter Buchmesse
„Neues Denken“ – dieses Motto der Frankfurter Buchmesse 2012 kann auch als Motto des 8. Forums Verlagsherstellung zur Buchmesse gelten. Über 1000 Fachbesucher informierten sich in dem dreitägigen Fachforum zur Buchmesse vom 10. bis 12. Oktober in Frankfurt am Main.

Neue innovative granulare Geschäftsmodelle, Self Publishing, Monetarisierungsstrategien, Vernetzung zu Enhanced Books, Lean & Green, Print oder E-Books, gekauft oder geliehen – das Forum Verlagsherstellung zur Frankfurter Buchmesse 2012 bot viele Ansätze für die Verlage und Medienhäuser der Zukunft.

In zwölf Panels diskutierten rund 70 Fachleute aus der Verlags- und Zulieferbranche in der Halle 4.0 zu Strategien, Produktionsprozessen und Gestaltung von innovativen, erfolgreichen Verlagsprodukten. Es zeigte Trends und Technologien, die helfen, Märkte zu erschließen. Das Fachforum für Verlagsleiter, Hersteller, Gestalter und Medienproduktioner war auch in diesem Jahr wieder der zentrale Treffpunkt rund um neue Trends und Publishing Services in der Halle 4.0 der Buchmesse.

Mit zwei konzeptionellen Neuerungen und Erweiterungen ging das Forum in diesem Jahr an den Start: einem international ausgerichteten, englischsprachigen Thementag sowie einem Green Publishing-Thema an allen drei Fachtagen.

Fazit des 8. Forums Verlagsherstellung: Die gängigen Produktions- und Vertriebswege der Verlage, und die Rollen der Medien- und Inhalteanbieter lösen sich auf. Stattdessen eröffnet die Digitalisierung für alle Beteiligten neue Chancen: Autoren, Medienhersteller, Verlage und Infrastrukturanbieter. Das neue Denken verändert die Buchbranche international radikal.

2013: Verlage in digitalen Zeiten

Das 9. Forum Verlagsherstellung zur Frankfurter Buchmesse 2013 benannte und diskutierte wesentliche Strategien, Prozesse und Produktionstrends
Mit spannenden Diskussionen, neuen Eindrücken und Einschätzungen von Experten der verschiedenen Verlagsrichtungen präsentierte sich das Forum Verlagsherstellung 2013 einmal mehr als die – mit dem ›International Friday‹ – auch internationale Plattform für den Austausch von Fach- und Führungskräften der Branche.
Das Forum sprach Themen und Technologien an, die Verlagsleiter und -hersteller in naher Zukunft bewegen und helfen, Märkte neu zu erschließen. In zwölf Panels diskutierten vom 9. bis 11. Oktober 2013 rund 60 Fachleute aus der Verlags- und Zulieferbranche in der Halle 4.0, Stand A 34, zu den Strategien, Produktionsprozessen und Gestaltung von innovativen, erfolgreichen Verlagsprodukten.

Mittwoch, 9. Oktober 2013
Personal, Einkauf, Medien-Relaunches und Design
Den Auftakt machte am Mittwoch, 9. Oktober 2013, um 10 Uhr das Panel „Verlag 3.0 – neue Kompetenzen, neues Führen? Erwartungen der Digital Natives“.

Unter der Moderation von Dr. Kirsten Steffen, Bommersheim Consulting, München, diskutierten Patrick Scheidt, Elsevier GmbH, Mareike Hermes, Carlsen Verlag, Per Dalheimer, eBook.de, und Annette Beetz, Rowohlt Verlag, über die Erwartungen und Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeiter im Verlag der Zukunft.

Von 12 bis 13 Uhr sprachen Helmut von Berg, Klopotek, und Markus Wilhelm, Hofner & Wilhelm, München mit ihren Gästen über den Erfolgsfaktor Einkauf sowie das Beschaffungs- und Lieferantenmanagement in der Medienbranche. Im Bereich Einkauf liegt der wichtigste Hebel um Kosten zu sparen, Innovationen zu ermöglichen und die Rendite zu verbessern. Die Runde diskutierte, wie konkrete Erfolgswerkzeuge eines effizienten und professionalisierten Verlagseinkaufs aussehen.

Medien-Relaunches erfolgreich managen. Print – Digital – Crossmedial lautete der Titel der Diskussionsrunde der Deutschen Fachpresse von 14 bis 15 Uhr. Bernd Adam, Deutsche Fachpresse,: Ulrich Spiller, Heinold, Spiller & Partner Unternehmensberatung, Vitus Graf, Deutscher Ärzte-Verlag, Gregor Reichle, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller und Katrin Geißler-Schmidt, Springer Fachmedien München GmbH, skizzierten die Strategien und erläuterten wie solche Veränderungsprozesse erfolgreich umgesetzt werden können.

Im letzten Panel des Tages von 16 – 17 Uhr sprach Dr. Martina Steinröder, Steinröder Publishing Consulting, mit Carsten Schwab, Hoffmann und Campe Verlag, Stefanie Langner, S. Fischer Verlage, Katja Splichal, Verlag Eugen Ulmer, Lars Harmsen, Magma Brand Design, unter dem Titel darüber, wie Verlags-Marken multimedial und haptisch in Print gestaltet werden.

Donnerstag, 10. Oktober 2013
Von On-demand-Lieferung bis zum E-Book der Zukunft
Gleicher Content mündet häufig in unterschiedliche Produktformen. Dies bedingt mehr Aufwand in der Aufbereitung und der Adressierung von Märkten und Zielgruppen. Erfolgsfaktoren können dabei Automatismen in der Produktion, Synergieeffekte bei der Manuskript- bzw. Content-Erstellung und von Anfang an mitgedachte Skalierungsmöglichkeiten sein. Das Auftakt-Panel am Donnerstag , von 10 bis 11 Uhr präsentierte und diskutierte unter dem Titel Strategien zum integrierten Content-Management im Kontext multipler Produktformen Beispiele aus so unterschiedlichen Bereichen wie Belletristik, Fach- und Sachbuch.

Datengrundlage für agiles Publizieren – Was ist das richtige XML?: Mehr dazu erfuhren die Buchmesse-Besucher von 12 bis 13 Uhr. Die Verlage stehen damit immer wieder vor der Frage, welche XML-Strukturen sie für ihre Inhalte nutzen sollen, um den größtmöglichen Nutzen für ihre Wertschöpfung zu erreichen und um ihre Daten zukunftsfähig zu machen.

Wie sieht das E-Book der Zukunft aus? Sind die 1:1-Kopien von Print-Büchern bereits das Ende der E-Book-Innovation? Welche weiteren Möglichkeiten gibt es, die sinnvoll sind im Sinne des Lesers und umsetzbar im Sinne der Inhalte-Produzenten? Wie wird das typische E-Book im Jahr 2020 aussehen - und wer wird es erstellen? Dies diskutierte von 14 bis 15 Uhr der AKEP-Sprecher Steffen Meier (Ulmer Verlag) mit Johanna Schaumann, Carl Hanser Verlag, Volker Oppmann, log.os, Mike Röttgen, arvato publisher services, und Vedat Demirdöven, Kiepenheuer & Witsch.

Smartphones, Tablets – Webseiten müssen für eine immer größer werdende Vielfalt an Bildschirmen mit jeweils individueller Größe und Auflösung optimiert werden. Um den Aufwand für die Konzipierung und Programmierung für diese unterschiedlichen Geräte zu reduzieren, sind im Webdesign „adaptive Layouts" und "responsive Layouts" immer wichtiger geworden. Zum Abschluss des Forum Verlagsherstellung am Donnerstag erörterte Prof Christian Ide (HTWK Leipzig) von 16 bis 17 Uhr mit seinen Gästen Markt und Geschäftsmodelle, technische Umsetzung und gestalterische Aspekte der adaptiven Layouts.

Die Preisverleihung des MfG-Awards 2013 ab 17.15 Uhr legte dann den Fokus auf bestes Print-Design. Der Bundesverband Druck und Medien prämierte zur Buchmesse innovative, raffinierte und emotionen weckende Druckprodukte. Es moderierte Thilo von Debschitz, Q, Wiesbaden.

Freitag, 11. Oktober 2013
Englischsprachiges Programm am „International Friday“
Im vergangenen Jahr feierte der International Friday mit dem rein englischsprachigen Programm und den internationalen Podiumsgästen eine große Premiere und erfuhr 2013 eine erfolgversprechende Fortsetzung. Die Zeitschrift Publishing Perspectives war Panelpartner des Auftakt-Panels mit dem Titel Discoverability & Metadata von 10 bis 11 Uhr. Im Zeitalter der Suchmaschinen bietet das Internet Rahmen für Verkäuflichkeit sowohl von analogen wie auch von digitalen Produktformen. Voraussetzung ist, dass Inhalte-Anbieter ihre Inhalte in ausreichender Tiefe analysiert und strukturiert haben. Die Auffindbarkeit kann mit Metadaten, die weit über die bislang üblichen Produktdaten hinausgehen, gewährleistet werden. David Worlock, Outsell, London, Jason Markos, John Wiley & Sons, Chichester (UK), Dr. Sven Fund, Walter de Gruyter GmbH, Berlin, Andreas Blumauer, Semantic Web Company, Wien, Timo Hannay, Macmillan Digital Science, London, berichteten anschaulich von ihren Erfahrungen.

Das zweite Thema des Tages (12 bis 13 Uhr) lautete Digital Books for All: Challenges and Opportunities in Mainstream Accessibility. In gemeinnützigen Organisationen und Verlagen wird intensiv daran gearbeitet, fehlende Lesefähigkeit durch technologische Methoden in Form von Braille oder Lesesoftware zu ersetzen. Bei der Inhalte-Aufbereitung muss den Daten deshalb mehr mitgegeben werden als es bei Print jemals notwendig war. Cristina Mussinelli, IDPF und Projetto LIA EDISER SRL, Milan, I, Robin Seaman, benetech, Palo Alto, USA, und Alice Milner, Penguin, London, UK, vermittelten anhand vieler Beispiele, dass diese Herausforderung mehr ist als ein Thema für spezifische Behinderungen, weil deutlich wurde, worin die Herausforderungen in der Analyse und sachgerechten Umsetzung von Inhalten besteht.

In Partnerschaft mit dem International Type Directors Club ging das Panel The Role of Typography in the Digital Age – Design or Catalyzer? von 14 bis 15 Uhr der Frage nach, inwiefern Typografie unter digitalen Voraussetzungen noch die klassische Bedeutung zur Vermittlung der Inhalte zukommt. Wie kann Typografie im Sinne von Medienkonvergenz ihr Rolle im digitalen Zeitalter behalten und stärken. Diese Frage stellt Bertram Schmidt-Friderichs, Verlag Hermann Schmidt Mainz, Mainz, seinen Diskussionspartnern Michael Hofner, Hofner & Wilhelm, München, Ivo Gabrowitsch, FontShop, Berlin, Atilla Korab, Monotype, Bad Homburg, und Prof. Nora Gummert-Hauser, Hochschule Niederrhein, Krefeld.

Die Stiftung Buchkunst prämiert in regelmäßigen Abständen die schönsten Bücher der Welt. Im Abschluss-Panel des Forum Verlagsherstellung Best Book Design from all over the World – International Trends stellte die Stiftung bestes Bücherdesign und die internationalen Trends vor. Moderiert wurde das Panel von Alexandra Sender, Stiftung Buchkunst. Ihre Gäste waren Sarah de Graef, Vlaamse Uitgevers Vereniging VUV, Borgerhout, Belgien, Annelies Lievrouw, „Fernand Baudin Prize“, aus Brüssel, Greger Bergvall, „Svensk Bokkonst“ aus Stockholm, und Susanne Zippel, Berlin.

Die Partner der Panels waren: Akademie des Deutschen Buchhandels, Arbeitskreis Elektronisches Publizieren, Bundesverband Druck und Medien, buchreport, Deutsche Fachpresse, Friedrich Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Publishers Forum Berlin, Publishing Perspectives, Stiftung Buchkunst, Type Directors Club.

2014: Fit für die Zukunft

10 Jahre Forum Verlagsherstellung: Der Austausch ist gefragter denn je.
Bei seiner 10. Auflage hat das Forum Verlagsherstellung einmal mehr seine Bedeutung als internationale Plattform bewiesen. Der Anklang und Erfolg der Veranstaltung waren überwältigend, der Austausch unter Kollegen, Fach- und Führungskräften gefragter denn je.

Zwölf Panels an drei Tagen deckten ein breites Spektrum rund um Strategie, Prozesse, Produktion und Design ab. Rund 60 hochkarätige Fachleute aus der Verlags- und Zulieferbranche gewährten Einblicke in ihre Arbeit und ihre Einschätzung aktueller Themen, diskutierten Lösungsmöglichkeiten für aktuelle Herausforderungen, neue Trends und Technologien.

Verlagsleiter, Lektorate und Produktionen hatten beispielsweise Gelegenheit, sich mit Produktformen der Zukunft auseinanderzusetzen, die Rolle der IT, des Einkaufs, Outsourcings oder Prozessmanagements zu erörtern sowie den aktuellen Stand hinsichtlich EPUB 3.0 kennenzulernen.

Im Rahmen des Forums fand 2014 auch die Preisverleihung des MFG-Award 2014 statt, mit der der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) herausragende Drucksachen auszeichnet. Großen Anklang fand erneut der 2012 eingeführte „International Friday“ mit einem englischsprachigen Programm, bei dem die Experten unter anderem Themen wie Self-Publishing, Branding oder Nachhaltigkeit diskutierten.

Zweifellos war das Forum Verlagsherstellung 2014 ein großer Erfolg, der den Panelpartnern, Moderatoren und zahlreichen Diskussionsteilnehmern zu verdanken ist. Geglückt ist im Jubiläumsjahr auch die Staffelübergabe: Mitbegründer Helmut von Berg hatte 2014 die Verantwortung an Markus Wilhelm (Publisher Consultants, München) und damit „in jüngere Hände“, wie er es formulierte, übergeben. „Ich bin sehr froh, dass wir mit Markus Wilhelm einen anerkannten Branchenexperten und innovativen Querdenker mit Erfahrung im Verlagsumfeld gewonnen haben“, erklärte Helmut von Berg. „Seine breite Expertise in Technologie, Workflow und Prozessen wird dem Forum Verlagsherstellung zugutekommen. So können wir sicher sein, dass die Verlage hier auch in Zukunft die Möglichkeit haben, frühzeitig Veränderungen zu erkennen und passende Lösungen dafür zu entwickeln.“

Markus Wilhelm hat sich zum Ziel gesetzt, die erfolgreiche Veranstaltung weiterzuführen und weiterzuentwickeln. Schon bei der Premiere 2014 ist ihm dies geglückt: „Fit für die Zukunft“ können sich die Besucher vom Forum Verlagsherstellung fühlen, gleichermaßen wird aber auch die Veranstaltung selbst diesem Motto und Anspruch in Zukunft gerecht sein.

2015: Lösungen für aktuelle Herausforderungen

Forum Verlagsherstellung 2015 diskutiert Lösungen für Herausforderungen
in der Branch

Das 11. Forum Verlagsherstellung 2015 war ein großer Erfolg. Weit über 600 Besucher stellten das Interesse an der internationalen Plattform und ihren Stellenwert unter Beweis, alle 12 Panels rund um Strategie, Prozesse, Produktion und Design fanden sehr großen Anklang.

Besonders gefragt waren die Panels am Donnerstag, dem 15. Oktober. Das große Interesse an Themen wie „IT als Business Enabler – neue Strategien für Medienhäuser“ oder „Prozesse in digitalen Produktionsumgebungen“ genauso wie die lebhafte Diskussion um „ERP im Verlag - Basis oder Hemmschuh für die digitale Transformation?“ verdeutlichten, wo die speziellen Herausforderungen der Branche liegen.

Antworten auf viele Fragen lieferten erstklassige Panelteilnehmer, die mit ihrem Fachwissen, Best Practices und großer Offenheit zum Erfolg der Veranstaltung wesentlich beigetragen haben. Ihnen sowie den Moderatoren der Panels gilt unser besonderer Dank für die erstklassige Vorbereitung und das großartige Engagement beim Forum Verlagsherstellung 2015. Ebenso danken wir den Panelpartnern für ihre Unterstützung.

Darüber hinaus war auch das Publikum ein wichtiger Erfolgsfaktor, das die Panels mit dem regen Interesse und vielen spannenden Diskussionsbeiträgen bereichert hat.

Die Herstellungsbranche profitiert immer wieder von den Diskussionen in den Panels, dem Austausch unter Kollegen, Fach- und Führungskräften und von der Chance zur Vernetzung. Das Forum Verlagsherstellung schafft die Voraussetzung, um auf neue Entwicklungen schnell reagieren zu können und Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden.

2016: Moderne Produktionsmethoden

Der große Zuspruch auf das Forum Verlagsherstellung hat den hohen Stellenwert der Veranstaltung auch 2016 deutlich unter Beweis gestellt. Rund 700 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich bei 12 Panels rund um Strategie, Prozesse, Produktion und Design zu informieren und auszutauschen. So war schon der Eröffnungsvortrag rund um agile Produktentwicklung sehr gut besucht, und die folgenden Panels während der dreitägigen Veranstaltung setzten den starken Auftakt erfolgreich fort. Ganz besonders groß war das Interesse dieses Jahr bei den Diskussionen rund um Outsourcing oder Lösungsansätzen, wie Kollaboration im Verlag gelingt.

Für Markus Wilhelm ist das charakteristisch für die aktuelle Situation: „Die Verlagsbranche fokussiert sich aktiv auf neue Produktformen und den Umgang mit Inhalten, die weit mehr auf die Kunden spezialisiert sind als noch vor einigen Jahren. Das große Interesse an den strategischen Themen, aber vor allem auch an modernen, effizienten Produktionsmethoden für Print- und digitale Produkte, hat beim Forum Verlagsherstellung sehr deutlich gezeigt, wo die Herausforderungen der Branche liegen und wo erfolgreiche Lösungen gefragt sind.“ Markus Wilhelm und Nikola Ulrich (Publisher Consultants) waren auch dieses Jahr für die Durchführung des Forum Verlagsherstellung verantwortlich.

Der Branchentreffpunkt lebt insbesondere von den praxisorientierten Diskussionen auf der Bühne. Auch 2016 beteiligten sich rund 60 Experten mit großem Engagement und Fachwissen an den Panels. Die Besucher profitierten von den teils lebhaften Debatten, die die aktuellen Herausforderungen aus unterschiedlichsten Blickpunkten beleuchteten. Daneben sind auch der Austausch mit Experten und Kollegen sowie das Networking wichtige Aspekte des Forum Verlagsherstellung – erstmals bot dazu auch eine Party mit Business-Talk eine gute Gelegenheit.