Weltempfang

In der Epoche des Menschen – dem Anthropozän – müssen wir uns die Frage stellen: Ist unser Einfluss auf den Planeten zu extrem geworden? Antworten finden Sie auf dem Weltempfang.

 

Der diesjährige Weltempfang der Frankfurter Buchmesse widmet sich dem Verhältnis von Kultur und Natur. Ein Zusammenspiel, bei dem sich der Mensch seine Umwelt immer weiter zum Untertan machen wird. Aber nicht erst in naher Zukunft – bereits jetzt haben wir die Natur in vielen Bereichen übernutzt.

Mit dem Verbrauch von Öl und Kohle lassen wir den CO2-Anteil in der Atmosphäre geradezu explodieren. In gleichem Maße berauben wir Pflanzen- und Tierarten ihres Lebensraums.

 

Mit wissenschaftlichen und technischen Sprüngen, wie Künstlicher Intelligenz, treiben wir die Evolution zwar immer weiter vorwärts – aber an welches Ziel, wenn wir unser eigenes Biotop kontinuierlich zugrunde richten?

Der Weltempfang ist ein Gemeinschaftsprojekt der Frankfurter Buchmesse und des Auswärtigen Amts und auch 2019 wieder der Ort für offenen Austausch und politischen Dialog. Diesen brauchen wir jetzt mehr denn je.

 

Veranstaltungen und Themen

Bei Fachdebatten mit internationalen Persönlichkeiten beleuchten wir das Anthropozän als großes Ganzes. Gemeinsam beantworten wir elementare Fragen: Wie positioniert sich der Mensch innerhalb der Natur? Oder außerhalb? Wo liegen die Grenzen unseres Wachstums? Und was geschieht, wenn diese erreicht sind?

Informationen zu den Veranstaltungen und Themen folgen in Kürze.

Unser Einfluss auf den Planeten: unübersehbar

Das romantische Bild unberührter Natur gibt es schon lange nicht mehr. Kein Wunder: ist die Weltbevölkerung in knapp 50 Jahren seit 1960 auf über sieben Milliarden Menschen angestiegen. Wir sind inzwischen die verändernde Kraft auf der Erde – und das demonstrieren wir überdeutlich: Müllberge, ausgetrocknete Seen und verschmutzte Ozeane sind nur einige Bilder, die das Anthropozän prägen.

Alles, was Sie für ein inspirierendes Messeerlebnis brauchen?

Eine Eintrittskarte. Jetzt kaufen und auf der Frankfurter Buchmesse staunen, netzwerken und diskutieren.