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Politik & Gesellschaft

Wissen was die Welt bewegt – große Fragen, starke Meinungen und unbequeme Wahrheiten.

Portrait: Vanessa Springora

Frankfurter Buchmesse 2020 Themenwelten Politik & Gesellschaft Vanessa Springora

© Opale_afp

Die Beute schlägt zurück

Er war die große Liebe der erst 13-jährigen Vanessa Springora, heute aber rechnet sie mit Gabriel Matzneff ab: Mit dem prominenten Schriftsteller, der geschickt dafür warb, den Sex mit Kindern und Jugendlichen zu legalisieren.

Damals, in den Achtzigern, schrieb er über Vanessa Springora, über seine „Muse V.“ Jetzt hält sie dagegen, und ihr Buch hat in Frankreich viel bewegt, hat Debatten angestoßen und Sichtweisen verändert: Ihre Erinnerungen daran, wie sie als 13-Jährige den 50-jährigen Gabriel Matzneff kennenlernte. Den berühmten Schriftsteller, der ihr das Gefühl gab, jemand Besonderes zu sein. Den Intellektuellen, der offen über Sex mit Minderjährigen schrieb und ihn entkriminalisieren wollte.
Dafür warb er in Kultursendungen oder 1977 mit einem offenen Brief in „Le Monde“, der unter anderem von Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre unterschrieben wurde. Viele unterstützten seinen Kampf gegen die Spießer, Teilnehmer*innen in den Talkshows ebenso wie Polizist*innen, die Matzneffs Treiben lediglich mit einem freundlichen Augenzwinkern begegneten.

Wohlwollende Duldung von „Kavaliersdelikten“
Um die betroffenen Kinder und Jugendlichen ging es in diesem Kampf um sexuelle Befreiung nicht. Jungen in Thailand verkauften ihre Körper „freiwillig“ an Matzneff, Mädchen in Frankreich standen bei ihm Schlange. Entsprechend wählte Springora, heute Leiterin eines Pariser Verlags, den Titel für ihr Memoir, „Le consentement“, „Die Einwilligung“: Matzneff hat niemanden vergewaltigt. Und doch zahlte sie einen hohen Preis für den Sex mit dem Promi: schwere Depressionen, Schlaflosigkeit, Scham, Schuldgefühle, Ekel, Realitätsverlust – das Gefühl, eine Fiktion zu sein, festgeschrieben, gefangen in den Texten des anderen.

Frankfurter Buchmesse 2020 Themenwelten Politik & Gesellschaft Die Einwilligung

Vanessa Springora: Die Einwilligung
Übersetzt von Hanna van Laak. Blessing, 176 Seiten, 20,- €

Meister der Manipulation
Springoras Buch über diese Zeit ist ein persönliches, emotionales Buch, in dem die Empörung an vielen Stellen durchsickert: Die Empörung über die ausbeuterische Energie Matzneffs und über den Spielraum, den Literaturbetrieb und Gesellschaft ihm gaben.
Dabei gelingt es ihr, zu erklären, was so schwer zu verstehen ist, wenn physische Gewalt nicht im Spiel ist: Sie erklärt, warum Sex mit Kindern und Jugendlichen nicht lässig abgenickt werden sollte, auch wenn er „einvernehmlich“ erfolgt. Nämlich weil ihnen in den meisten dieser Fälle viel genommen wird, weil sie grundlegend manipuliert werden. Das ist das Besondere an Vanessa Springoras Buch: Es zeigt, dass Matzneff so schwer als Jäger zu erkennen war, weil er seine Beute gefügig machte.

Text: Sabine Schmidt

Angebote unserer Aussteller

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3 Lesetipps

Frankfurter Buchmesse 2020 Themenwelten Politik & Gesellschaft Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens

Homo sapiens?

Richard David Precht: Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens
Goldmann, 256 Seiten, 20,- €

Richard David Precht: Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens
Goldmann, 256 Seiten, 20,- €

Deutschlands aktuell meistgelesener Philosoph bringt zwei zentrale Trends zusammen: die Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz im Maschinenzeitalter; sowie der Primat des Kapitalismus und damit die Zerstörung der Erde. Dazu kam mitten im Schreiben Covid-19, das Virus, dem es trotz seiner Winzigkeit gelingt, die Welt aus den Angeln zu heben. Aus diesen Inhaltsstoffen entstand ein geschliffener, kluger Essay, der sich mit der aktuellen Situation der Menschheit auseinandersetzt – und mit dem Menschen, der sich so gern als Homo sapiens sieht, aber gerade in Sachen Sapientia gravierende Defizite aufweist.

Frankfurter Buchmesse 2020 Themenwelten Politik & Gesellschaft Zusammen leben

Ein Plan fürs Überleben

Remo H. Largo: Zusammen leben
Das Fit-Prinzip für Gemeinschaft, Gesellschaft und Natur.
S. Fischer, 208 Seiten, 17,- €

Remo H. Largo: Zusammen leben
Das Fit-Prinzip für Gemeinschaft, Gesellschaft und Natur.
S. Fischer, 208 Seiten, 17,- €

„Wir befinden uns an einem Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit, vielleicht sogar des Planeten“, sagt Remo Largo. Die drohende Klimakatastrophe sieht er als große Herausforderung, aber auch die Vereinzelung des Menschen. Wir müssen etwas tun, damit Gesellschaft und Erde lebenswert bleiben oder wieder werden: Dafür plädiert der renommierte Schweizer Bestsellerautor in seinem gleichermaßen engagierten wie sachlich geschriebenen Buch. Er erklärt, wie ein Leben möglich sein könnte, das dem Menschen und seinen Bedürfnissen ebenso gerecht wird wie Tieren und Pflanzen, der Erde und dem Klima.

Frankfurter Buchmesse 2020 Themenwelten Politik & Gesellschaft Der Neandertaler unser Bruder

Spannende Frühgeschichte

Silvana Condemi, François Savatier: Der Neandertaler, unser Bruder – 300.000 Jahre Geschichte des Menschen.
Übersetzt von Anna und Wolf Heinrich Leube. C.H. Beck, 240 S., 18,- €

Silvana Condemi, François Savatier: Der Neandertaler, unser Bruder – 300.000 Jahre Geschichte des Menschen.
Übersetzt von Anna und Wolf Heinrich Leube. C.H. Beck, 240 S., 18,- €

Den Schock, dass er genetisch eng mit den Affen verwandt ist, hat der Mensch weitgehend verkraftet. Jetzt muss er sich aber auch noch damit abfinden, dass sich im Erbgut des Homo sapiens Anteile eines wenig geliebten anderen finden: des Neandertalers. Der aber war nicht der beschränkte, allzu unterentwickelte Geselle, als der er lange diffamiert wurde: Das sagen die Paläoanthropologin Silvana Condemi und der Wissenschaftsjournalist François Savatier. Was heute über den Neandertaler bekannt ist, erklären sie in einem Buch, das in Frankreich mit dem Grand Prix du Livre d‘Archéologie ausgezeichnet wurde.

Texte: Sabine Schmidt

Buchempfehlung

Winzige Wunderwerke

Ludger Weß holt die meist unsichtbaren Bakterien in den Blick und zeigt ihre vielfältige Bedeutung: Sei es für die Entwicklung des Lebens, für den menschlichen Körper, für die Pharma-Industrie oder für die Müllentsorgung.

Mit bloßem Auge sind sie meist nicht zu erkennen, und doch gibt es unendlich viel über diese winzigen Wesen zu sagen, schwärmt Wissenschaftsjournalist Ludger Weß. Zum Beispiel: Bakterien können unter extremen Bedingungen überleben, in Hitze oder Kälte, in Säure oder unter starkem Druck. Sie haben, anders als Viren, einen eigenen Stoffwechsel. Ihre Existenz ist für die Zeit von vor mehr als 3,5 Milliarden Jahren nachweisbar.

Zwar ist vieles noch nicht erforscht, man weiß heute aber sicher, dass Bakterien für den Menschen beides sein können: destruktiv und hilfreich. Sie können Infektionskrankheiten erzeugen wie Pest, Cholera und Tuberkulose. Sie können aber auch helfen, Krankheiten zu bekämpfen. Sie sind wichtig für das Immunsystem, für den Darm oder für die Haut des Menschen. Ebenso gibt es Bakterien, die unsere Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen, schreibt Weß. Sie können mithelfen, Müll und Rückstände zu beseitigen, Energie zu sparen oder Medikamente zu produzieren.

Winzig, zäh und zahlreich

Ludger Weß: Winzig, zäh und zahlreich. Ein Bakterienatlas.
Illustrationen von Falk Nordmann. Matthes & Seitz, 280 Seiten, 25,-

Hochspezialisierte Überlebenskünstler

Bakterien haben alle erdgeschichtlichen Katastrophen überlebt, sie sind immer und überall: „Ein Kubikzentimeter Erdboden enthält etwa eine Milliarde von ihnen, ein Teelöffel Wasser aus einem Teich enthält eine Million und ein Kubikmeter Luft immerhin gut eintausend.“ Dennoch wissen die meisten Menschen nur wenig über diese winzigen Spezialisten mit ihren beeindruckenden Fähigkeiten.

Weß will das ändern und gibt eine Einführung in das Leben der Bakterien: in einem Band der bibliophilen, gelehrten und doch gerade auch für wissenschaftliche Laien zugänglichen Reihe „Naturkunden“. 50 der bisher bekannten 14.000 Bakterienarten widmet er Porträts. Falk Nordmann macht mit seinen Illustrationen die erstaunliche Vielfalt der Biochemie-Experten sichtbar.

Text: Sabine Schmidt

Im Gespräch: Katharina Nocun und Pia Lamberty

Heimliche Strippenzieher?

Über soziale Medien können sich Verschwörungserzählungen heute besonders schnell verbreiten. Politikwissenschaftlerin Katharina Nocun und Psychologin Pia Lamberty gehen den „Fake Facts“ auf den Grund.

Warum ist Ihnen das Thema „Fake Facts“ so wichtig, dass Sie ein Buch darüber geschrieben haben?
Nocun: Wir wollten etwas klarstellen: Viele machen sich über diejenigen lustig, die an Verschwörungserzählungen glauben, und sehen sie als harmlose Spinner – tatsächlich aber kann der Glaube an Verschwörungsideologien reale und sehr destruktive Folgen haben.

Welche Folgen können das sein?
Nocun: Wer zum Beispiel denkt, das Coronavirus existiere nicht, schützt weder sich noch andere. Reichsbürger verweigern die Zahlung von Steuern und bedrohen Mitarbeiter von Behörden. Rechtsextremisten nutzen entsprechende Narrative, um gegen Migranten und Andersdenkende zu hetzen.

Wie kann man den Glauben an Verschwörungstheorien, also das Festhalten an Erklärungen, die nicht mit Fakten zu belegen sind, aus psychologischer Sicht erklären?
Lamberty: Wenn Menschen das Gefühl haben, keine Kontrolle zu haben, suchen sie Strategien, damit umzugehen. Eine Verschwörungserzählung strukturiert die Welt und hilft so, sie begreifbarer zu machen: Es gibt in dieser Logik die bösen Verschwörer und die, die scheinbar die Wahrheit sehen. Darüber hinaus kann man sich über den Verschwörungsglauben aufwerten. Man selbst sieht dann die „Wahrheit“, während andere zu „Schlafschafen“ degradiert werden.

Wer lässt sich vor allem ansprechen?
Lamberty: Wenn Menschen in Unsicherheit leben, sind sie empfänglicher für Verschwörungsdenken. Wer beispielsweise seinen Job verliert oder unter unsicheren Bedingungen arbeitet, meint eher, dass Strippenzieher im Geheimen das Weltgeschehen lenken.

Frankfurter Buchmesse 2020 Themenwelten Politik & Gesellschaft Fake Facts

Katharina Nocum, Pia Lamberty: Fake Facts

Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen.

Quadriga, 352 Seiten, 19,90 €

Kann man Verschwörungserzählungen weiteren Gruppen zuordnen?
Lamberty: Einige Studien zeigen eine größere Affinität bei Männern. Besondere Verbreitung findet zudem der Glaube an Verschwörungen bei denen, die sich politisch rechts verorten. Es ist aber ein Phänomen der gesamten Gesellschaft. Ein Drittel der deutschen Bevölkerung meint beispielsweise, Politiker und andere Führungspersönlichkeiten seien nur Marionetten dahinterstehender Mächte. Knapp 20 Prozent sind überzeugt, dass die negativen Effekte von Impfungen absichtlich verschwiegen werden. Ebenso viele glauben an eine Verschwörung rund um 9/11.

Interview: Sabine Schmidt

Im Fokus: Aktuell und brisant

Kapitalismus, Klimawandel & Corona

Natürlich: Covid-19 ist eines der großen Sachbuchthemen. Andere gravierende Probleme aber bleiben und finden ebenfalls Raum, der Klimawandel wie der Umgang mit Ressourcen oder die Ausbeutung ganzer Länder durch einige wenige. Eine Auswahl.

„Unsere Welt neu denken“, darüber wollte Maja Göpel sprechen, kurz bevor Covid-19 sich breitmachte. Seitdem ist die Welt eine andere geworden – die Probleme, Fragen, Herausforderungen, die von der engagierten Ökonomin im Frühjahr 2020 in den Blick genommen wurden, sind aber geblieben: Seien es das Plastik in den Weltmeeren, massiv gestiegene Bevölkerungszahlen oder rücksichtsloser Kapitalismus.

Frankfurter Buchmesse 2020 Themenwelten Politik & Gesellschaft Unsere Welt neu denken

Maja Göpel: Unsere Welt neu denken
Eine Einladung. Ullstein, 208 Seiten, 17,99 €

Auch das Thema Wasser gehört unbedingt in den Fokus, sagt Maude Barlow: Die Ressource, die in unseren Breitengraden – jedenfalls noch – bequem und sauber aus dem Hahn kommt. Die kanadische Aktivistin kämpft dafür, dass der Zugang zu dem kostbaren Gut als Menschenrecht gilt, und dafür, dass wir sorgsam mit ihm umgehen. Das tut sie auch in ihrem neuen Buch: „Das Wasser gehört uns allen!“.

Frankfurter Buchmesse 2020 Themenwelten Politik & Gesellschaft Das Wasser gehört uns allen

Maude Barlow: Das Wasser gehört uns allen! Wie wir den Schutz des Wassers in die öffentliche Hand nehmen können.
Übersetzt von Wolfgang Müller. Kunstmann, 160 Seiten, 16,- €

Investigativjournalist Oliver Bullough befasst sich mit Korruption, Steuerhinterziehung, Bereicherung in großem Stil – zum Beispiel die geradezu grotesk anmutenden Anwesen- und Kitschsammlungen des gestürzten ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch. In „Land des Geldes“ erklärt Bullough, warum er meint, dass „Diebe und Betrüger die Welt beherrschen“ – und welche fatalen Auswirkungen das haben kann. Nicht nur für ein Land, sondern auch für einzelne, die sich etwa in einem Bestechungssystem Behandlungen bei Krebserkrankungen nicht leisten können.

Frankfurter Buchmesse 2020 Themenwelten Politik & Gesellschaft Land des Geldes

Oliver Bullough: Land des Geldes
Warum Diebe und Betrüger die Welt beherrschen.
Übersetzt von Jürgen Neubauer. Kunstmann, 350 Seiten, 25,- €

Engagiert zukunftsorientiert
Zu diesen zeitübergreifenden Fragen kommt jetzt Covid-19 hinzu. Mitten in dem sehr dynamischen Geschehen um das noch neue Virus fragt Cordt Schnibben gemeinsam mit anderen Journalist*innen in „Corona. Geschichte eines angekündigten Sterbens“ nach dem, was bis jetzt schiefgelaufen ist, und was man daraus lernen kann.

Frankfurter Buchmesse 2020 Themenwelten Politik & Gesellschaft Corona Buch

Cordt Schnibben, David Schraven (Hrsg.): Corona
Geschichte eines angekündigten Sterbens. dtv, 368 Seiten, 18,90 €

Clemens Fuest setzt in der Auseinandersetzung mit der Pandemie einen speziellen Schwerpunkt: „Wie wir unsere Wirtschaft retten“. Der renommierte Ökonom befasst sich unter anderem mit den hohen Staatsschulden und mit der finanziellen Situation der EU – und er sucht Wege aus der Corona-Krise.

Frankfurter Buchmesse 2020 Themenwelten Politik & Gesellschaft Wie wir unsere Wirtschaft retten

Clemens Fuest: Wie wir unsere Wirtschaft retten
Der Weg aus der Corona-Krise. Aufbau Verlag, 277 Seiten, 18,- €

In ihr stecken die USA sehr tief, das sagen jedenfalls die Gegner des Präsidenten: Hohe Fallzahlen, hohe Todesrate und Millionen, die ihre Jobs verloren haben. Mary L. Trump will mit ihrem Buch dazu beitragen, Donald Trump vom Thron zu stoßen, mit ihrem Buch „Zu viel und nie genug“. Sie gebe intime Familiendetails weiter, um das wahre Gesicht ihres Onkels zu zeigen, sagt sie kurz vor der US-Präsidentschaftswahl – und erregt mit ihrem Buch weltweit sehr viel Aufmerksamkeit.

Text: Sabine Schmidt

Frankfurter Buchmesse 2020 Themenwelten Politik & Gesellschaft Zu viel und nie genug

Mary L. Trump: Zu viel und nie genug
Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf. Heyne, 288 Seiten, 22,- €

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Welchen Einfluss hat COVID-19 auf den internationalen Kulturbetrieb? Wie kann Kultur in einer globalen Krise nachhaltig wirken? Das virtuelle Zentrum für Politik, Literatur und Übersetzung diskutiert in diesem Jahr über das Thema “Europa – Kulturen verbinden”.

Signals of hope

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Gerade in der Zeit einer weltweiten Krise gewinnt es wieder enorm an Bedeutung: das Prinzip Hoffnung. Wir möchten Signals of Hope senden – inmitten von Empörungskultur, Schwarzmalerei und Verschwörungstheorien. Hoffnungsvollen Stimmen aus Literatur und Gesellschaft wird eine digitale Plattform geboten, um sich mit der verändernden Kraft neuer Ideen auseinanderzusetzen.