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ARD-Buchmessenbühne

„Johnny Ohneland“ Autorin Judith Zander im Gespräch mit Denis Scheck

14.10.2020

Judith Zander erzählt im Selbstgespräch von Joana Wolkenzin. Sie weiß früh, dass sie anders ist. Sie liest stundenlang, verliebt sie sich in Jungs und Mädchen. Dann gibt sie sich den Namen Johnny. Aber bringt er auch neues Glück? Als die Mutter über Nacht die Familie verlässt, macht Johnny sich auf die Suche nach einem Leben, das ihren eigenen Vorstellungen entspricht. Dabei ist sie oft einsam und immer wieder kompliziert verliebt in Menschen, die sich wie sie zwischen den Geschlechtern aufhalten. Die erste richtige Liebesgeschichte mit einem Studenten aus Luxemburg endet abrupt, als er seine Abreise und den Wunsch, mit einem echten Jungen zusammen zu sein, ankündigt.
Judith Zander, geboren 1980 in Anklam, lebt heute in Jüterbog. Für ihre Werke wurde sie u.a. mit dem 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs und mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Ihr Roman „Dinge, die wir heute sagten“ stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.

• Judith Zander: „Johnny Ohneland“, dtv Verlag
• Moderation: Denis Scheck