EUPL PreisträgerInnen lesen im Frankfurt Pavilion

Die PreisträgerInnen des Literaturpreises der Europäischen Union (EUPL) Jean Back (Luxemburg, 2010), Magdalena Parys (Polen, 2015) und Carolina Schutti (Österreich, 2015) werden ihre neuen Kurzgeschichten vorstellen und ihre Erfahrungen mit dem EUPL zum 10-jährigen Jubiläum des Preises diskutieren.
Für mehr Information über den Preis: http://anniversary.euprizeliterature.eu/

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist im Rahmen der Frankfurter Buchmesse kostenfrei. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Kapazitäten begrenzt sind und es aus Sicherheitsgründen zu einem Einlassstopp kommen kann.

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Ludwig-Erhard-Anlage 1
60327 Frankfurt am Main
Deutschland

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Eintritt mit Privatbesucher Ticket. Sicherheitshinweis: Die Kapazitäten sind begrenzt.
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Portrait der Autorin Magdalena Parys

Magdalena Parys

Magdalena Parys wurde 1971 in Danzig geboren und lebt seit 1984 in Berlin (West). Sie studierte an der Humboldt-Universität Polonistik und Erziehungswissenschaften. Die deutsch-polnische Schriftstellerin schreibt regelmäßig u. a. für die Zeitungen „Gazeta Wyborcza“, „Dialog“, „Stuttgarter Zeitung“, die französische „Marianne“ sowie „Wysokie Obcasy extra“.
Ihr Debütroman „Tunnel“ wurde in Polen für mehrere Preise nominiert, in Österreich wurde er mit dem Polonia-Preis „Goldene Eule“ prämiert. 2015 wurde sie für ihren politisch-historischen Thriller „Magier“ mit dem Preis der Europäischen Union ausgezeichnet. Die Lizenz für ihre Bücher wurden von 20 Ländern gekauft. Unter anderem von Deutschland, Frankreich, Italien und Ungarn. Der Roman "Tunnel" (franz. "188 metres sous Berlin" ) sorgte in Frankreich vergangenes Jahr für ein großes Aufsehen und wurde mit dem Literaturpreis der Stadt Quimper in der Bretagne ausgezeichnet.

Portrait der Autorin Carolina Schutti

Carolina Schutti

Carolina Schutti wurde 1976 in Innsbruck geboren. Sie studierte Germanistik, Anglistik / Amerikanistik, Konzertgitarre und absolvierte eine Gesangsausbildung. Nach einigen Jahren Lehr- und Unterrichtstätigkeit und nach ihrer Promotion über Elias Canetti war sie Lektorin an der Universität Florenz, ehe sie 2010 ihr zum Rauriser Literaturpreis nominiertes Debut Wer getragen wird, braucht keine Schuhe publizierte. Abbruch der Habilitation (Gedächtnis und Gesellschaft) zugunsten des literarischen Schreibens. Der zweite Roman Einmal muss ich über weiches Gras gelaufen sein (2012) wurde mit dem European Union Prize for Literature ausgezeichnet, 2015 erschien die Novelle Eulen fliegen lautlos, für einen Kapitelauszug daraus erhielt sie bereits 2012 den Alois Vogel Literaturpreis. Im Februar 2018 erschien ihr erster Lyrikband Nervenfieber.
Darüber hinaus verfasste sie die Hörspiele Kalte Asche (ORF 2011), ...lautlos (ORF 2014) und Voices (2012, gemeinsam mit Ralph Schutti). 2016 wurde sie mit dem Hilde-Zach-Literaturstipendium ausgezeichnet. Sie lebt als freie Autorin in Innsbruck. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Portrait von Jean Back

Jean Back

1953 in Luxemburg geboren, 1989 Mitbegründer im Kulturministerium des CNA, des Luxemburgers Instituts für Film, Fotografie und Ton, dem er bis Februar 2016 als Direktor vorstand.
Veröffentlichungen seit 2003 im Verlag ultimomondo: Wollekestol (Roman), Mon amour schwein (Erzählungen), Amateur (Novelle) Europäischer Literaturpreis 2010, Wéi Dag an Nuech und Karamell (Erzählungen). 2015 veröffentlichte Jean Back 3 Monologe unter dem Titel Zalto Mortale in der Serie Kanephora von Kremart Edition. Zalto Mortale war auf der short list des Lëtzebuerger Buchpräis 2016. Trakl Blues (kremart, Serie Kanephora) und Iesel (Editions Binsfeld) erschienen 2017.
kreuz und mehr, Reisen ins Himmelblau und ein Weihnachtsmärchen, eine Sammlung von 6 Texten, denen Reisen des Autors zugrunde liegen, erscheint 2018 bei Editions Binsfeld, anlässlich der Frankfurter Buchmesse
Außerdem Veröffentlichungen in Galerie, tageblatt , sowie in Anthologien, davon in les cahiers luxembourgeois,, 2/2017: Haus der vier Jahreszeiten, in »Aufbewahrt Literarisches Leben in Selbstzeugnisses, Dokumenten und Objekten«, Centre national de littérature, CNL, 2017: Schnipsel, Schnitt und Leerspulen, Kommentare zum Luxemburger Amateurfilm Die junge Magd (1978) nach der gleichnamigen Ballade von Georg Trakl und in »Texte & Image, Dialog/ues, Schrift&Bild« , Centre national de littérature, CNL 2018: Dreimal eins, über Zeichnen, Fotografieren und Schreiben.