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Die Öffentlichkeit der Wissenschaft in Zeiten des Populismus

Warum die Wissenschaft ihre immer begrenzte Autorität zur Geltung bringen muss und dies tun sollte.

Demokratische Selbstbestimmung ist heute ohne ein Verständnis für wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen ein Unding. Es genügt nicht, dass BürgerInnen und PolitikerInnen auch in Zeiten des Populismus Vertrauen in die Autorität der Wissenschaft haben. Naives Vertrauen ist eine schöne Sache. Es wird aber nicht selten enttäuscht. Worauf es ankommt, sind erkannte Vertrauenswürdigkeit und begründete Autorität. Die Wissenschaft muss sowohl ihre eigene Unverzichtbarkeit als auch ihre Grenzen durch Erklärung und Argumentation öffentlich einsichtig werden lassen. Allgemein zugängliche wissenschaftliche Einrichtungen wie Universitäten und Museen haben eine besondere Verantwortung, wenn es um eine mündige Öffentlichkeit geht und darum, dem demokratiefeindlichen Populismus entgegenzutreten.

Diskussion

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Ludwig-Erhard-Anlage 1
60327 Frankfurt am Main
Deutschland

Deutsch
De Gruyter
Die Veranstaltung ist kostenfrei

Mitwirkende

Prof. Dr. Wilfried Hinsch

Lehrstuhl für Praktische Philosophie, Universität Köln