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Das Goldschmidt-Programm für deutsch- und französischsprachige Literaturübersetzer

Das Goldschmidt-Programm findet vom 12. Januar bis zum 14. März 2020 statt.

Die Bewerbungsphase für 2020 ist bereits abgeschlossen.

Das Georges-Arthur-Goldschmidt-Programm richtet sich an junge Literaturübersetzer aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland. Es ermöglicht fünf deutschsprachigen und fünf französischsprachigen Nachwuchs-Übersetzern, Verlage in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz kennenzulernen. Dabei arbeiten sie unter der Anleitung erfahrener Übersetzer an eigenen Projekten. Das Stipendienprogramm wird gemeinsam von der Frankfurter Buchmesse, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Bureau International de l’Édition Française (BIEF) und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia organisiert. Die Teilnehmer erhalten ein monatliches Stipendium des DFJW in Höhe von 900 Euro.

Die Teilnehmer des Goldschmidt-Programms 2020

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Und was erwartet Sie beim Goldschmidt-Programm?

Seminare und Werkstätten

Während 6 Wochen (3 Wochen in Berlin und 3 Wochen in Frankreich) arbeiten die Teilnehmer in Werkstätten an ihren Übersetzungsprojekt. Diese Werkstätten werden von zwei renommierten Literaturübersetzerinnen angeleitet. Die Teilnehmer lernen auch ihre Übersetzungsprojekte Verlegern vorzustellen.

Vernetzung

Die jungen Übersetzer aus den drei Ländern sind in ständigem Austausch. Das Programm organisiert Verlagsbesuche in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, damit sich die Teilnehmer mit Verlegern und Lektoren vernetzen können.

Übersetzungsprojekt

Während des Workshops arbeiten die Teilnehmer an einem französischsprachigen Titel als Übersetzungsprojekt. Weitere Informationen zum Übersetzungsprojekt finden Sie hier.

Stipendium

Die Teilnehmer erhalten ein monatliches Stipendium von 900 Euro. Die Reisekosten zu den verschiedenen Programmorten werden teilweise übernommen.

Das sagen ehemalige Teilnehmer zum Programm

Ihr Übersetzungsprojekt

Das Übersetzungsprojekt ist der französischsprachige Titel, an dem der Bewerber während der Workshops arbeiten möchte. Ziel des Goldschmidt-Programms ist es, den literarischen Austausch zwischen dem deutschsprachigen und dem französischsprachigen Raum zu fördern. Deshalb sind folgende Aspekte bei der Auswahl des Projekts zu berücksichtigen:

Die Voraussetzungen

  • Die Übersetzungsrechte wurden noch nicht nach Deutschland verkauft.
  • Der ausgewählte Autor hat noch keinen festen deutschsprachigen Übersetzer.
  • Der Titel ist bei einem professionellen französischsprachigen Verlag erschienen.
  • Der ausgewählte Titel soll entweder im laufenden Jahr erschienen sein oder eine Wiederentdeckung sein.

FAQ

Wer kann sich bewerben?

Junge Literaturübersetzer und -Übersetzerinnen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz.

Was sind die Teilnahmebedingungen?

  • Altersgrenze: 30 Jahre (in Ausnahmefällen: 35)
  • Universitätsabschluss und/oder eine bereits veröffentlichte literarische Übersetzung
  • Verfügbarkeit für die gesamte Programmdauer (Januar bis März)
  • Wohnsitz in Frankreich, Deutschland oder der Schweiz
  • Es obliegt den Teilnehmern, sich für die Programmdauer ausreichend zu versichern.

Welche Bewerbungsunterlagen müssen eingereicht werden?

  • Lebenslauf
  • Anschreiben
  • Beschreibung des Übersetzungsprojekts (ca. eine Seite)
  • Kurze Probeübersetzung mit dem entsprechenden Originaltext (maximal 5 Seiten)
  • Gegebenenfalls Auszug aus einer bereits veröffentlichten literarischen Übersetzung aus dem Französischen, zusammen mit dem entsprechenden Originaltext. Übersetzungen aus anderen Sprachen als Französisch können nicht berücksichtigt werden.
  • Der ausgewählte Titel sollte entweder im laufenden Jahr veröffentlicht werden oder eine Wiederentdeckung sein.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail bis zum 31. August an Morgane Levier.

Wann ist der Bewerbungsschluss?

Der Bewerbungsschluss für die jungen deutschsprachigen LiteraturübersetzerInnen aus Deutschland für 2020 ist bereits abgelaufen. Sobald die Bewerbungsphase für 2021 beginnt, finden Sie hier alle Informationen.

Die Teilnehmer 2020

Sophie Beese

Sophie Beese, Deutschland

Sophie Beese studierte englische und französische Übersetzung in Leipzig und London sowie Literaturübersetzen an der Universität Wien. Ihre Abschlussarbeit zur Erst- und Neuübersetzung von Simone de Beauvoirs „Le deuxième sexe" ist im Verlag Frank & Timme erschienen. Darin analysiert sie die Auswirkungen veränderter Gesellschaftsstrukturen auf (Neu-)Übersetzungen, die dadurch als gesellschaftlich eingebettete und beeinflusste Texte erkennbar werden.

Sophie Beese studierte englische und französische Übersetzung in Leipzig und London sowie Literaturübersetzen an der Universität Wien. Ihre Abschlussarbeit zur Erst- und Neuübersetzung von Simone de Beauvoirs „Le deuxième sexe" ist im Verlag Frank & Timme erschienen. Darin analysiert sie die Auswirkungen veränderter Gesellschaftsstrukturen auf (Neu-)Übersetzungen, die dadurch als gesellschaftlich eingebettete und beeinflusste Texte erkennbar werden.

Nach weiteren Auslandsaufenthalten, unter anderem in Frankreich, Russland und Luxemburg, lebt sie heute in Brüssel, Belgien, und arbeitet als Übersetzerin für die Europäische Kommission.

Übersetzungsprojekt: Je suis Ariel Sharon, Yara El-Ghadban, Mémoire d'encrier, 2018

Claire Carnin

Claire Carnin, Frankreich

Claire Carnin, 1988 geboren, lebt und arbeitet in Lille. Sie übersetzt sowohl aus dem Lateinischen als auch dem Deutschen und begeistert sich für Theater. Während ihres Masterstudiums der Literatur an der École Normale Supérieure de Lyon übersetzte sie zwei wichtige deutsche Humanisten aus der Renaissance: Johannes Reuchlin und Ulrich von Hutten. Parallel dazu wuchs ihr Interesse am deutschen zeitgenössischen Theater, weshalb sie beschloss, Theaterwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum zu studieren.

Claire Carnin, 1988 geboren, lebt und arbeitet in Lille. Sie übersetzt sowohl aus dem Lateinischen als auch dem Deutschen und begeistert sich für Theater. Während ihres Masterstudiums der Literatur an der École Normale Supérieure de Lyon übersetzte sie zwei wichtige deutsche Humanisten aus der Renaissance: Johannes Reuchlin und Ulrich von Hutten. Parallel dazu wuchs ihr Interesse am deutschen zeitgenössischen Theater, weshalb sie beschloss, Theaterwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum zu studieren.

Danach hat sie an einigen Übersetzerwerkstätten im Rahmen der Mülheimer Stücketage sowie an den Programmen Theatertransfer und ViceVersa teilgenommen. Seit 2014 ist sie auch als Dramaturgin, Schauspielerin und Performerin an diversen szenischen Projekten in Deutschland und Frankreich beteiligt.

Übersetzungsprojekt: Mädchen in Not, Anne Lepper, Première im Nationaltheater Mannheim, 2016

Camille Ducros

Camille Ducros, Frankreich

Camille Ducros wurde 1995 in eine französischsprachige Schweizer Familie hineingeboren. Schon als Kind hörte sie um sich herum ständig Menschen, die Französisch, Italienisch oder Schweizerdeutsch sprachen. Diese Mischung war für sie wie eine Musik, die sie erstaunte und entzückte. Sie wollte sich diese zu eigen machen und entschied u.a. deswegen, Übersetzerin zu werden. Dafür studierte sie zuerst Germanistik und Anglistik in Montpellier und absolvierte dann einen Master in Übersetzung an der ESIT in Paris.

Camille Ducros wurde 1995 in eine französischsprachige Schweizer Familie hineingeboren. Schon als Kind hörte sie um sich herum ständig Menschen, die Französisch, Italienisch oder Schweizerdeutsch sprachen. Diese Mischung war für sie wie eine Musik, die sie erstaunte und entzückte. Sie wollte sich diese zu eigen machen und entschied u.a. deswegen, Übersetzerin zu werden. Dafür studierte sie zuerst Germanistik und Anglistik in Montpellier und absolvierte dann einen Master in Übersetzung an der ESIT in Paris.

Zurzeit arbeitet sie bei der Deutschen Welle in Bonn an der Übersetzung des Deutschkurses « Nicos Weg » ins Französische.

Übersetzungsprojekt: Was uns erinnern lässt, Kati Naumann, Harper Collins Germany, 2019

Sara Fischer

Sara Fischer, Deutschland

Sara Fischer hat Kultur- und Filmwissenschaften sowie Frankreichstudien in Leipzig, Aix-en-Provence und Paris studiert. In ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit der Darstellung maghrebinischer Einwanderer im zeitgenössischen französischen Kino.

Sara Fischer hat Kultur- und Filmwissenschaften sowie Frankreichstudien in Leipzig, Aix-en-Provence und Paris studiert. In ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit der Darstellung maghrebinischer Einwanderer im zeitgenössischen französischen Kino.

Es folgten mehrjährige Arbeitsaufenthalte in Turin, Wien, Luxemburg und Berlin, wo sie im Bereich der Filmproduktion tätig war, bevor sie sich ganz dem Übersetzen gewidmet hat. Seit 2013 lebt sie in Leipzig und arbeitet als freiberufliche Übersetzerin und Filmuntertitlerin für Französisch und Italienisch.

Übersetzungsprojekt: L'Éducation occidentale, Boris Le Roy, Actes Sud, 2019

Claire Schmartz

Claire Schmartz, Deutschland

Dreisprachig in Luxemburg aufgewachsen, hat Claire Schmartz Deutsche und Französische Literatur-, Kultur- und Theaterwissenschaft in Berlin und Martinique studiert und legte in ihrem Masterstudium in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft einen Schwerpunkt auf Zentral- und Südamerika.

Dreisprachig in Luxemburg aufgewachsen, hat Claire Schmartz Deutsche und Französische Literatur-, Kultur- und Theaterwissenschaft in Berlin und Martinique studiert und legte in ihrem Masterstudium in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft einen Schwerpunkt auf Zentral- und Südamerika.

Als Rezensentin für div. Zeitungen und Zeitschriften liegt ihr Schwerpunkt auf literarischen und belletristischen Übersetzungen. Seit 2014 im literarischen Verlags- und Agenturwesen tätig; seit 2016 freie Übersetzerin. Lebt in Berlin und in Avignon.

Übersetzungsprojekt: Là où les chiens aboient par la queue, Estelle-Sarah Bulle, Liana Levi, 2018

Desiree Schneider

Désirée Schneider, Deutschland

Désirée Schneider wuchs in Berlin auf und absolvierte ihr Studium in Frankreich. Sie studierte zunächst französische Literatur und Germanistik in Nantes. 2017 schloss sie ihren Master in Literaturübersetzen in Angers ab. Seitdem pendelt sie zwischen Nantes und Berlin.

Désirée Schneider wuchs in Berlin auf und absolvierte ihr Studium in Frankreich. Sie studierte zunächst französische Literatur und Germanistik in Nantes. 2017 schloss sie ihren Master in Literaturübersetzen in Angers ab. Seitdem pendelt sie zwischen Nantes und Berlin.

Im Rahmen der BücherFrauen-Akademie organisiert sie die Online-Seminare „Besser Übersetzen Französisch“. Seit dem Sommer 2019 ist sie als freiberufliche Übersetzerin tätig und nahm im September 2019 am DÜF-Seminar „Sequenzielle Kunst“ im LCB teil.

Übersetzungsprojekt: Le Cirque interdit, Célia Flaux, Scrineo, 2019

Mira Lina Simon

Mira Lina Simon, Deutschland

Mira Lina Simon studierte Theaterwissenschaft, Romanistik und Neuere Deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie Tanz an der Universität Sophia-Antipolis in Nizza. Nachdem sie sechs Jahre lang als Tanz- und Theaterproduzentin und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für diverse Künstler/innen und Projekte tätig war, hat sie sich auf die Übersetzung von französisch- und englischsprachigen Texten in den Bereichen Literatur, Film, darstellende und bildende Kunst spezialisiert.

Mira Lina Simon studierte Theaterwissenschaft, Romanistik und Neuere Deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie Tanz an der Universität Sophia-Antipolis in Nizza. Nachdem sie sechs Jahre lang als Tanz- und Theaterproduzentin und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für diverse Künstler/innen und Projekte tätig war, hat sie sich auf die Übersetzung von französisch- und englischsprachigen Texten in den Bereichen Literatur, Film, darstellende und bildende Kunst spezialisiert.

2019 war sie Teilnehmerin des Hieronymus-Programms für Nachwuchsübersetzer/innen des Deutschen Übersetzerfonds am Europäischen Übersetzerkollegium Straelen sowie der Werkstatt Theater-Transfer für deutsch- und französischsprachige Übersetzer/innen zeitgenössischer Theaterstücke am Theater Poche in Genf.

Übersetzungsprojekt: A la ligne, Joseph Ponthus, Éditions la Table Ronde, 2019

Marion Lavaud

Marion Schiegnitz, Frankreich

Marion Schiegnitz hat zunächst Germanistik und deutsche Geschichte in Bordeaux und Berlin studiert. Danach absolvierte sie einen Master für Literaturübersetzung in Straßburg und ging dann nach Aachen, wo sie als selbstständige Übersetzerin und Lehrerin für Französisch als Fremdsprache arbeitete.

Marion Schiegnitz hat zunächst Germanistik und deutsche Geschichte in Bordeaux und Berlin studiert. Danach absolvierte sie einen Master für Literaturübersetzung in Straßburg und ging dann nach Aachen, wo sie als selbstständige Übersetzerin und Lehrerin für Französisch als Fremdsprache arbeitete.

Seit 2010 lebt und arbeitet sie als Übersetzerin und Deutschlehrerin in Bordeaux.

Übersetzungsprojekt: Schäfchen im Trockenen, Anke Stelling, Verbrecher Verlag, 2018

Clea Eden

Clea Eden, Schweiz

Clea Eden ist eine bilinguale Schauspielerin. Seit dem Abschluss ihrer Schauspielausbildung an der Ecole de théâtre Serge Martin in Genf, hat sie mit verschiedenen Schweizer Regisseur/innen gearbeitet. Clea begeistert sich für szenisches Schreiben und ist Mitgründerin des Theaterkollektivs Compagnie Mokett, für welches sie Stücke verfasst und spielt. Clea kam über die Schauspielarbeit zur Übersetzung und spielt selbst auch auf Französisch und auf Deutsch.

Clea Eden ist eine bilinguale Schauspielerin. Seit dem Abschluss ihrer Schauspielausbildung an der Ecole de théâtre Serge Martin in Genf, hat sie mit verschiedenen Schweizer Regisseur/innen gearbeitet. Clea begeistert sich für szenisches Schreiben und ist Mitgründerin des Theaterkollektivs Compagnie Mokett, für welches sie Stücke verfasst und spielt. Clea kam über die Schauspielarbeit zur Übersetzung und spielt selbst auch auf Französisch und auf Deutsch.

2018 wirkte sie im Spielfilm dévoilées von Jacob Berger an der Seite von Marthe Keller und in mehreren Kurzfilmen mit. 2016 erhielt Sie eine Auszeichnung als beste Schauspielerin beim 24FPS Festival.

Aurélien Monnet

Aurélien Monnet, Frankreich

Aurélien Monnet hat vergleichende Literaturwissenschaft und Übersetzungswissenschaft in Frankreich und Deutschland studiert.

Aurélien Monnet hat vergleichende Literaturwissenschaft und Übersetzungswissenschaft in Frankreich und Deutschland studiert.

Er ist seit 2013 als Übersetzer tätig und übersetzt aus dem Deutschen und dem Englischen vor allem für internationale Organisationen.

Übersetzungsprojekt: In der Fremde sprechen die Bäume arabisch, Usama Al Shahmani, Limmat Verlag, 2018

Die Persönlichkeiten hinter dem Programm

Stéphanie Lux

Stéphanie Lux

Stéphanie Lux (*1978) leitet die Übersetzungswerkstatt des Goldschmidt-Programms ins Französische, die im Collège International des Traducteurs Littéraires in Arles stattfindet. 2004 war sie selbst Stipendiatin des Goldschmidt-Programms und übersetzt seitdem Romane und Essays aus dem Deutschen.

Stéphanie Lux (*1978) leitet die Übersetzungswerkstatt des Goldschmidt-Programms ins Französische, die im Collège International des Traducteurs Littéraires in Arles stattfindet. 2004 war sie selbst Stipendiatin des Goldschmidt-Programms und übersetzt seitdem Romane und Essays aus dem Deutschen.

Zu ihren Übersetzungen zählen (alle bei den éditions Jacqueline Chambon): "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre" von Clemens Setz, "Katie und Der Fuchs und Dr. Shimamura" von Christine Wunnicke (erscheint 2019), oder auch "Zwei Herren am Strand" von Michael Köhlmeier; sie ist außerdem die französische Übersetzerin von Andrea Maria Schenkel und Jens Harder. Sie lebt in Berlin und gehört zum Team der unabhängigen Buchhandlung Anakoluth.

Foto von Claudia Hamm

Claudia Hamm

Claudia Hamm ist die deutsche Mentorin der Literaturübersetzer und leitet das Übersetzerseminar im Literarischen Colloquium Berlin. Sie war 2007 selbst Stipendiatin des Goldschmidt-Programms und richtete 2017 und 2018 szenische Lesungen mit den Teilnehmern des Programms in Arles und Paris ein.

Claudia Hamm ist die deutsche Mentorin der Literaturübersetzer und leitet das Übersetzerseminar im Literarischen Colloquium Berlin. Sie war 2007 selbst Stipendiatin des Goldschmidt-Programms und richtete 2017 und 2018 szenische Lesungen mit den Teilnehmern des Programms in Arles und Paris ein.

Claudia Hamm studierte Philosophie und Germanistik in Paris, Antofagasta/Chile und Freiburg/Br. Neben ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Theaterregisseurin und -autorin begann sie in den 2000er Jahren zu übersetzen. Für ihre Übertragungen u.a. von Emmanuel Carrère, Mathias Énard, Édouard Levé und Nathalie Quintane war sie 2016 für den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse nominiert und erhielt zahlreiche Stipendien sowie den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Sie arbeitete als Dozentin an der Akademie für Bildende Künste Wien und der Freien Universität Berlin, als Mentorin im Auftrag des DÜF und schreibt regelmäßig Theatertexte, Essays und Prosa, u.a. für den Merkur und die deutsch-französische Zeitschrift La Mer Gelée. In ihrem Buch Rübermachen schreibt sie derzeit u.a. über das Hören und Erheben von Stimmen beim Übersetzen.

Georges Arthur Goldschmidt

Schirmherr Georges-Arthur Goldschmidt

Das Stipendienprogramm wird gemeinsam von der Frankfurter Buchmesse, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Bureau International de l’Édition Française (BIEF) und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia organisiert.

Das Stipendienprogramm wird gemeinsam von der Frankfurter Buchmesse, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Bureau International de l’Édition Française (BIEF) und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia organisiert.

Seit 2007 ist Georges-Arthur Goldschmidt Schirmherr des nach ihm benannten deutsch-französischen Literaturübersetzer-Programms. Georges-Arthur Goldschmidt wird am 2. Mai 1928 in Reinbek bei Hamburg geboren. 1938 werden er und sein älterer Bruder nach Frankreich ins Exil gebracht, wo sie der Verfolgung durch die Nazis entgehen. Goldschmidt nimmt die französische Staatsbürgerschaft an und das Französische wird seine Sprache. Bald macht er sich als Übersetzer deutscher Literatur einen Namen. Neben seiner Tätigkeit als Übersetzer verfasst Goldschmidt zahlreiche Essays und autobiografische Texte.

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