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Das Goldschmidt-Programm für deutsch- und französischsprachige Literaturübersetzer*innen

Das nächste Goldschmidt-Programm wird vom 11. Februar bis 16. April 2021 stattfinden.

Das Georges-Arthur-Goldschmidt-Programm richtet sich an junge Literaturübersetzer aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland. Es ermöglicht fünf deutschsprachigen und fünf französischsprachigen Nachwuchs-Übersetzern, Verlage in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz kennenzulernen. Dabei arbeiten sie unter der Anleitung erfahrener Übersetzer an eigenen Projekten. Das Stipendienprogramm wird gemeinsam von der Frankfurter Buchmesse, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Bureau International de l’Édition Française (BIEF) und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia organisiert. Die Teilnehmer erhalten ein monatliches Stipendium des DFJW in Höhe von 900 Euro.

Die Teilnehmer 2021

Charlotte Hattendorf

Charlotte Hattendorf

Charlotte Hattendorf (*1996) studierte Germanistik und Französisch in Mainz und Dijon. Ihren Master absolvierte sie in Literarischem Schreiben und Lektorieren in Hildesheim: Dort gab sie 2019 die Landpartie mit heraus und veröffentlichte in verschiedenen Literaturmagazinen Kurzgeschichten und Lyrik. Sie übersetzt leidenschaftlich gerne aus dem Französischen und schreibt auch selbst bisweilen auf Französisch.

Charlotte Hattendorf (*1996) studierte Germanistik und Französisch in Mainz und Dijon. Ihren Master absolvierte sie in Literarischem Schreiben und Lektorieren in Hildesheim: Dort gab sie 2019 die Landpartie mit heraus und veröffentlichte in verschiedenen Literaturmagazinen Kurzgeschichten und Lyrik. Sie übersetzt leidenschaftlich gerne aus dem Französischen und schreibt auch selbst bisweilen auf Französisch.

In ihrer Abschlussarbeit legte sie ihren Schwerpunkt auf interkulturelle Literatur deutsch-nahöstlicher Autor*innen. Ihrer Begeisterung für Spielfilme konnte sie in Praktika bei Arte und dem ZDF nachgehen. Sie lebt in Mainz.

Übersetzungsprojekt: Les Magnolias, Florent Oiseau, Allary Éditions, 2020

Aurélien Jauch

Aurélien Jauch

Aurélien Jauch wuchs in Mantes-la-Jolie auf und zog mit achtzehn nach Deutschland zum Studieren. An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, am Fachbereich FTSK in Germersheim, absolvierte er den Bachelor Sprache, Kultur und Translation sowie den Master im Konferenzdolmetschen und den Master in Translation. Im Rahmen seines Studiums machte er unter anderem ein Praktikum beim Deutsch-Französischen Jugendwerk und bei ARTE und verbrachte ein halbes Jahr in Reykjavík für ein Erasmus-Semester.

Aurélien Jauch wuchs in Mantes-la-Jolie auf und zog mit achtzehn nach Deutschland zum Studieren. An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, am Fachbereich FTSK in Germersheim, absolvierte er den Bachelor Sprache, Kultur und Translation sowie den Master im Konferenzdolmetschen und den Master in Translation. Im Rahmen seines Studiums machte er unter anderem ein Praktikum beim Deutsch-Französischen Jugendwerk und bei ARTE und verbrachte ein halbes Jahr in Reykjavík für ein Erasmus-Semester.

Seit 2019 lebt er in Freiburg-im-Breisgau, wo er als freiberuflicher Dolmetscher und Übersetzer arbeitet.

Übersetzungsprojekt: Ministerium der Träume, Hengameh Yaghoobifarah, Aufbau, 2021

Noémie Juglet

Noémie Juglet

Noémie Juglet ist in den französischen Alpen groß geworden. Sie hat Germanistik und Anglistik in Grenoble (Frankreich) und Reading (Großbritannien) studiert und einen Master in Fachübersetzung in Grenoble absolviert. Nachdem sie mehrere Jahre lang in Leipzig als Übersetzerin tätig war, ist sie wieder in die Alpen gezogen, wo sie als freiberufliche Übersetzerin arbeitet. Ihre Interessen im Bereich Übersetzung sind vielfältig: neben Literatur begeistert sie sich auch u.a. für technische Übersetzung.

Noémie Juglet ist in den französischen Alpen groß geworden. Sie hat Germanistik und Anglistik in Grenoble (Frankreich) und Reading (Großbritannien) studiert und einen Master in Fachübersetzung in Grenoble absolviert. Nachdem sie mehrere Jahre lang in Leipzig als Übersetzerin tätig war, ist sie wieder in die Alpen gezogen, wo sie als freiberufliche Übersetzerin arbeitet. Ihre Interessen im Bereich Übersetzung sind vielfältig: neben Literatur begeistert sie sich auch u.a. für technische Übersetzung.

Übersetzungsprojekt: 1000 Serpentinen Angst, Olivia Wenzel, Fischer Verlag, 2020

Florian Kranz

Florian Kranz

Florian Kranz, 1994 geboren, hat Mehrsprachige Kommunikation in Köln und Literaturübersetzen in Düsseldorf studiert und ein Auslandssemester auf La Réunion verbracht. Seine Abschlussarbeit zur Übersetzung des E-losen Romans „La disparition“ von Georges Perec wurde 2019 mit Zuschüssen aus dem Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds gefördert, mit denen er den Nachlass des Übersetzers Eugen Helmlé auswerten konnte.

Florian Kranz, 1994 geboren, hat Mehrsprachige Kommunikation in Köln und Literaturübersetzen in Düsseldorf studiert und ein Auslandssemester auf La Réunion verbracht. Seine Abschlussarbeit zur Übersetzung des E-losen Romans „La disparition“ von Georges Perec wurde 2019 mit Zuschüssen aus dem Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds gefördert, mit denen er den Nachlass des Übersetzers Eugen Helmlé auswerten konnte.

Er interessiert sich besonders für experimentelle Literatur und schreibt Anagrammgedichte, die bisher bei Wortschau, Mosaik und Flusslaut erschienen sind und von denen eines im Jahr 2018 mit einem Nachwuchspreis des Wettbewerbs postpoetry.NRW ausgezeichnet wurde.

Übersetzungsprojekt: Nino dans la nuit, Capucine und Simon Johannin, Allia, 2019

Alice Lacoue-Labarthe

Alice Lacoue-Labarthe

Alice Lacoue-Labarthe, 1995 geboren, studierte Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft in Paris, Berlin, Potsdam und Harvard. Nach ihrem Masterabschluss und ihrer Agrégation als Deutschlehrerin veröffentlichte sie ihre erste Übersetzung aus dem Deuschen 2019. Aktuell arbeitet sie unter anderem an ihrem Dissertationsprojekt zur deutschsprachigen Flüchtlingsliteratur.

Alice Lacoue-Labarthe, 1995 geboren, studierte Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft in Paris, Berlin, Potsdam und Harvard. Nach ihrem Masterabschluss und ihrer Agrégation als Deutschlehrerin veröffentlichte sie ihre erste Übersetzung aus dem Deuschen 2019. Aktuell arbeitet sie unter anderem an ihrem Dissertationsprojekt zur deutschsprachigen Flüchtlingsliteratur.

Übersetzungsprojekt: Die Sommer, Ronya Othmann, Hanser, 2020

Régis Quatresous

Régis Quatresous

Régis Quatresous übersetzt aus dem Deutschen und dem Englischen ins Französische. Nach zweijährigem Studium am Itiri in Straßburg (Institut de Traducteurs, d’Interprètes et de Relations Internationales), unterrichtet er ebenda literarische Übersetzung.

Régis Quatresous übersetzt aus dem Deutschen und dem Englischen ins Französische. Nach zweijährigem Studium am Itiri in Straßburg (Institut de Traducteurs, d’Interprètes et de Relations Internationales), unterrichtet er ebenda literarische Übersetzung.

Bisher erschienene Übersetzungen: Oskar Kokoschka, L’Œil immuable (L’Atelier contemporain, Straßburg, 2021); Georg Baselitz, Danse gothique (id., 2020); Markus Lüpertz, Narcisse & Écho (id., 2020).

Übersetzungsprojekt: Uneigentliche Verzweiflung, Frank Witzel, Matthes und Seitz Berlin, 2019

Valentin RENÉ-JEAN

Valentin René-Jean

Valentin René-Jean hat Germanistik und internationale Beziehungen während seines Bachelor Studiums in Paris, Göttingen und Berlin studiert. Im Anschluss absolvierte er einen deutsch-französischen Doppelmaster in interkulturellen Studien und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der École normale supérieure de Lyon. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte er sich mit der Rolle der Frauen im deutschen Kolonialismus und ihrer Darstellung in Kolonialromanen.

Valentin René-Jean hat Germanistik und internationale Beziehungen während seines Bachelor Studiums in Paris, Göttingen und Berlin studiert. Im Anschluss absolvierte er einen deutsch-französischen Doppelmaster in interkulturellen Studien und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der École normale supérieure de Lyon. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte er sich mit der Rolle der Frauen im deutschen Kolonialismus und ihrer Darstellung in Kolonialromanen.

Anschließend unterrichtet er als „Agrégé d’allemand“ in der Sekundarstufe in Frankreich. Valentin RENÉ-JEAN lebt seit zwei Jahren in Straßburg und übersetzt seit einigen Jahren Fachtexte sowie, seit Kurzem, Literatur ins Französische.

Übersetzungsprojekt: Marzahn mon amour. Geschichten einer Fußpflegerin, Katja Oskamp, Hanser Verlag

Luisa Maria Schulz

Luisa Maria Schulz

Über Wortbedeutungen hat sich Luisa Maria Schulz schon in ihrem Philosophiestudium den Kopf zerbrochen, das sie in Frankreich an der Sorbonne abschloss. Daneben fing sie an, Artikel zu schreiben und zu übersetzen (vor allem aus dem Französischen, aber auch aus dem Italienischen und dem Russischen, Sprachen, mit denen sie auch verstrickt ist). Am Liebsten übersetzt sie Lyrik. Sie begeistert sich außerdem für Theater und schreibt auch selbst Poesie und Erzählungen.

Über Wortbedeutungen hat sich Luisa Maria Schulz schon in ihrem Philosophiestudium den Kopf zerbrochen, das sie in Frankreich an der Sorbonne abschloss. Daneben fing sie an, Artikel zu schreiben und zu übersetzen (vor allem aus dem Französischen, aber auch aus dem Italienischen und dem Russischen, Sprachen, mit denen sie auch verstrickt ist). Am Liebsten übersetzt sie Lyrik. Sie begeistert sich außerdem für Theater und schreibt auch selbst Poesie und Erzählungen.

Übersetzungsprojekt: De l’autre côté de la peau, Aliona Gloukhova, Verticales, 2020

Ela zum Winkel

Ela zum Winkel

Ela zum Winkel ist Schauspielerin und Übersetzerin. Sie ist Absolventin der Schauspielschule Cours Florent in Paris und studierte Transkulturelle Kommunikation sowie Übersetzen und Dolmetschen an der Universität Wien. Aufgrund ihrer Mehrsprachigkeit ist sie in Frankreich, Deutschland und Österreich tätig.

Ela zum Winkel ist Schauspielerin und Übersetzerin. Sie ist Absolventin der Schauspielschule Cours Florent in Paris und studierte Transkulturelle Kommunikation sowie Übersetzen und Dolmetschen an der Universität Wien. Aufgrund ihrer Mehrsprachigkeit ist sie in Frankreich, Deutschland und Österreich tätig.

Übersetzungsprojekt: Les Impatientes, Djaïli Amadou Amal, Éditions Emmanuelle Collas, 2020

Steven Wyss

Steven Wyss

Steven Wyss lebt in Zürich. Nach einer Lehre als Elektroinstallateur führte ihn sein Weg über ein kurzes Studium an der Swiss Jazz School und Zivildiensteinsätze in einem Gefängnis und in einem Asylzentrum zu den Sprachen. Er hat Angewandte Sprachen in Winterthur und Genf studiert. Momentan absolviert er seinen Master in Fachübersetzen.

Steven Wyss lebt in Zürich. Nach einer Lehre als Elektroinstallateur führte ihn sein Weg über ein kurzes Studium an der Swiss Jazz School und Zivildiensteinsätze in einem Gefängnis und in einem Asylzentrum zu den Sprachen. Er hat Angewandte Sprachen in Winterthur und Genf studiert. Momentan absolviert er seinen Master in Fachübersetzen.

Steven arbeitet als selbstständiger Übersetzer. Er übersetzt häufig Ausstellungstexte für Museen und 2020 erschien seine Übersetzung des Fotobandes Be My Quarantine bei Helvetiq. Seit August 2019 arbeitet er für das Übersetzerhaus Looren und ist dadurch in der Schweizer Literaturszene sowie in der internationalen Übersetzerinnenszene bereits gut vernetzt.

Übersetzungsprojekt: 39 rue de Berne, Max Lobe, Éditions Zoé, 2017

Die Persönlichkeiten hinter dem Programm

Isabelle Liber

Isabelle Liber

Nachdem sie Linguistik studiert, einen Studiengang deutscher und französischer Sprache und Literatur in Strasbourg und einen Master Verlagswesen an der Sorbonne abgeschlossen hatte, veröffentlichte Isabelle Liber 2002 ihre erste Übersetzung aus dem Deutschen bei Actes Sud. 2005 nahm sie selbst an dem Goldschmidt Programm teil.

Nachdem sie Linguistik studiert, einen Studiengang deutscher und französischer Sprache und Literatur in Strasbourg und einen Master Verlagswesen an der Sorbonne abgeschlossen hatte, veröffentlichte Isabelle Liber 2002 ihre erste Übersetzung aus dem Deutschen bei Actes Sud. 2005 nahm sie selbst an dem Goldschmidt Programm teil.

Im Verlauf der Zeit ist ihre kleine „persönliche Bibliothek“ an Übersetzungen weiter gewachsen: Romane, Kurzgeschichten, Kunstbücher, Sachbücher, Jugendbücher … . Und viel will sie noch entdecken!

Foto von Claudia Hamm

Claudia Hamm

Claudia Hamm ist die deutsche Mentorin der Literaturübersetzer und leitet das Übersetzerseminar im Literarischen Colloquium Berlin. Sie war 2007 selbst Stipendiatin des Goldschmidt-Programms und richtete 2017 und 2018 szenische Lesungen mit den Teilnehmern des Programms in Arles und Paris ein.

Claudia Hamm ist die deutsche Mentorin der Literaturübersetzer und leitet das Übersetzerseminar im Literarischen Colloquium Berlin. Sie war 2007 selbst Stipendiatin des Goldschmidt-Programms und richtete 2017 und 2018 szenische Lesungen mit den Teilnehmern des Programms in Arles und Paris ein.

Claudia Hamm studierte Philosophie und Germanistik in Paris, Antofagasta/Chile und Freiburg/Br. Neben ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Theaterregisseurin und -autorin begann sie in den 2000er Jahren zu übersetzen. Für ihre Übertragungen u.a. von Emmanuel Carrère, Mathias Énard, Édouard Levé und Nathalie Quintane war sie 2016 für den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse nominiert und erhielt zahlreiche Stipendien sowie den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Sie arbeitete als Dozentin an der Akademie für Bildende Künste Wien und der Freien Universität Berlin, als Mentorin im Auftrag des DÜF und schreibt regelmäßig Theatertexte, Essays und Prosa, u.a. für den Merkur und die deutsch-französische Zeitschrift La Mer Gelée. In ihrem Buch Rübermachen schreibt sie derzeit u.a. über das Hören und Erheben von Stimmen beim Übersetzen.

Georges Arthur Goldschmidt

Schirmherr Georges-Arthur Goldschmidt

Das Stipendienprogramm wird gemeinsam von der Frankfurter Buchmesse, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Bureau International de l’Édition Française (BIEF) und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia organisiert.

Das Stipendienprogramm wird gemeinsam von der Frankfurter Buchmesse, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Bureau International de l’Édition Française (BIEF) und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia organisiert.

Seit 2007 ist Georges-Arthur Goldschmidt Schirmherr des nach ihm benannten deutsch-französischen Literaturübersetzer-Programms. Georges-Arthur Goldschmidt wird am 2. Mai 1928 in Reinbek bei Hamburg geboren. 1938 werden er und sein älterer Bruder nach Frankreich ins Exil gebracht, wo sie der Verfolgung durch die Nazis entgehen. Goldschmidt nimmt die französische Staatsbürgerschaft an und das Französische wird seine Sprache. Bald macht er sich als Übersetzer deutscher Literatur einen Namen. Neben seiner Tätigkeit als Übersetzer verfasst Goldschmidt zahlreiche Essays und autobiografische Texte.

Und was erwartet Sie beim Goldschmidt-Programm?

Seminare und Werkstätten

Sechs Wochen lang (Drei Wochen in Berlin beim Literarischen Colloquium Berlin und drei Wochen in Arles beim Centre International des Traducteurs Littéraires) arbeiten die Teilnehmer in Werkstätten an ihren Übersetzungsprojekt. Diese Werkstätten werden von zwei renommierten Literaturübersetzerinnen angeleitet und finden dieses Jahr aufgrund der aktuellen Situation zum Teil online statt. Die Teilnehmer lernen auch ihre Übersetzungsprojekte Verlegern vorzustellen.

Vernetzung

Die jungen Übersetzer aus den drei Ländern sind in ständigem Austausch. Das Programm organisiert Verlagsbesuche in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, damit sich die Teilnehmer mit Verlegern und Lektoren vernetzen können. 2021 werden diese Treffen ausschließlich digital gestaltet werden.

Übersetzungsprojekt

Während des Workshops arbeiten die Teilnehmer an einem französischsprachigen Titel als Übersetzungsprojekt. Weitere Informationen zum Übersetzungsprojekt finden Sie hier.

Stipendium

Die Teilnehmer erhalten ein monatliches Stipendium von 900 Euro. Die Reisekosten zu den verschiedenen Programmorten werden teilweise übernommen.

Das sagen ehemalige Teilnehmer zum Programm

Ihr Übersetzungsprojekt

Das Übersetzungsprojekt ist der französischsprachige Titel, an dem der Bewerber während der Workshops arbeiten möchte. Ziel des Goldschmidt-Programms ist es, den literarischen Austausch zwischen dem deutschsprachigen und dem französischsprachigen Raum zu fördern. Deshalb sind folgende Aspekte bei der Auswahl des Projekts zu berücksichtigen:

Die Voraussetzungen

  • Die Übersetzungsrechte wurden noch nicht nach Deutschland verkauft.
  • Der ausgewählte Autor hat noch keinen festen deutschsprachigen Übersetzer.
  • Der Titel ist bei einem professionellen französischsprachigen Verlag erschienen.
  • Der ausgewählte Titel soll entweder im laufenden Jahr erschienen sein oder eine Wiederentdeckung sein.

FAQ

Wer kann sich bewerben?

Junge Literaturübersetzer und -Übersetzerinnen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz.

Was sind die Teilnahmebedingungen?

  • Altersgrenze: 30 Jahre (in Ausnahmefällen: 35)
  • Universitätsabschluss und/oder eine bereits veröffentlichte literarische Übersetzung
  • Verfügbarkeit für die gesamte Programmdauer (Januar bis März)
  • Wohnsitz in Frankreich, Deutschland oder der Schweiz
  • Es obliegt den Teilnehmern, sich für die Programmdauer ausreichend zu versichern.

Welche Bewerbungsunterlagen müssen eingereicht werden?

  • Lebenslauf
  • Anschreiben
  • Beschreibung des Übersetzungsprojekts (ca. eine Seite)
  • Kurze Probeübersetzung mit dem entsprechenden Originaltext (maximal 5 Seiten)
  • Gegebenenfalls Auszug aus einer bereits veröffentlichten literarischen Übersetzung aus dem Französischen, zusammen mit dem entsprechenden Originaltext. Übersetzungen aus anderen Sprachen als Französisch können nicht berücksichtigt werden.
  • Der ausgewählte Titel sollte entweder im laufenden Jahr veröffentlicht werden oder eine Wiederentdeckung sein.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 30. September über das Online- Bewerbungsformular.

Wann ist der Bewerbungsschluss?

Bewerbungsschluss ist der 30. September 2021.

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Warum teilnehmen?

Wenn Sie Ihr Netzwerk ausbauen und sich Know How aneignen wollen, sollten Sie sich für das renommierte Goldschmidt Programm bewerben.