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Das Goldschmidt-Programm für deutsch- und französischsprachige Literaturübersetzer

Das Goldschmidt-Programm findet vom 12.01.2020 bis zum 14.03.2020 statt.

Bewerbungsschluss für die kommende Ausgabe des Goldschmidt-Programms war der 31. August 2019. Die neuen Teilnehmer werden in Kürze hier bekanntgegeben.

Das Georges-Arthur-Goldschmidt-Programm richtet sich an junge Literaturübersetzer aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland. Es ermöglicht fünf deutschsprachigen und fünf französischsprachigen Nachwuchs-Übersetzern, Verlage in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz kennenzulernen. Dabei arbeiten sie unter der Anleitung erfahrener Übersetzer an eigenen Projekten. Das Stipendienprogramm wird gemeinsam von der Frankfurter Buchmesse, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Bureau International de l’Édition Française (BIEF) und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia organisiert. Die Teilnehmer erhalten ein monatliches Stipendium von 900 Euro.

Die Teilnehmer des Goldschmidt-Programms 2019

Goldschmidt Programmteilnehmer 2019

Und was erwartet Sie beim Goldschmidt-Programm?

Seminare und Werkstätten

Während 6 Wochen (3 Wochen in Berlin und 3 Wochen in Frankreich) arbeiten die Teilnehmer in Werkstätten an ihren Übersetzungsprojekt. Diese Werkstätten werden von zwei renommierten Literaturübersetzerinnen angeleitet. Die Teilnehmer lernen auch ihre Übersetzungsprojekte Verlegern vorzustellen.

Vernetzung

Die jungen Übersetzer aus den drei Ländern sind in ständigem Austausch. Das Programm organisiert Verlagsbesuche in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, damit sich die Teilnehmer mit Verlegern und Lektoren vernetzen können.

Übersetzungsprojekt

Während des Workshops arbeiten die Teilnehmer an einem französischsprachigen Titel als Übersetzungsprojekt. Weitere Informationen zum Übersetzungsprojekt finden Sie hier.

Stipendium

Die Teilnehmer erhalten ein monatliches Stipendium von 900 Euro. Die Reisekosten zu den verschiedenen Programmorten werden teilweise übernommen.

Ihr Übersetzungsprojekt.

Das Übersetzungsprojekt ist der französischsprachige Titel, an dem der Bewerber während der Workshops arbeiten möchte. Ziel des Goldschmidt-Programms ist es, den literarischen Austausch zwischen dem deutschsprachigen und dem französischsprachigen Raum zu fördern. Deshalb sind folgende Aspekte bei der Auswahl des Projekts zu berücksichtigen:

  • Die Übersetzungsrechte wurden noch nicht nach Deutschland verkauft.
  • Der ausgewählte Autor hat noch keinen festen deutschsprachigen Übersetzer.
  • Der Titel ist bei einem professionellen französischsprachigen Verlag erschienen.
  • Der ausgewählte Titel soll entweder im laufenden Jahr erschienen sein oder eine Wiederentdeckung sein.

FAQ

Wer kann sich bewerben?

Junge Literaturübersetzer und -Übersetzerinnen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz.

Was sind die Teilnahmebedingungen?

  • Altersgrenze: 30 Jahre (in Ausnahmefällen: 35)
  • Universitätsabschluss und/oder eine bereits veröffentlichte literarische Übersetzung
  • Verfügbarkeit für die gesamte Programmdauer (Januar bis März)
  • Wohnsitz in Frankreich, Deutschland oder der Schweiz
  • Es obliegt den Teilnehmern, sich für die Programmdauer ausreichend zu versichern.

Welche Bewerbungsunterlagen müssen eingereicht werden?

  • Lebenslauf
  • Anschreiben
  • Beschreibung des Übersetzungsprojekts (ca. eine Seite)
  • Kurze Probeübersetzung mit dem entsprechenden Originaltext (maximal 5 Seiten)
  • Gegebenenfalls Auszug aus einer bereits veröffentlichten literarischen Übersetzung aus dem Französischen, zusammen mit dem entsprechenden Originaltext. Übersetzungen aus anderen Sprachen als Französisch können nicht berücksichtigt werden.
  • Der ausgewählte Titel sollte entweder im laufenden Jahr veröffentlicht werden oder eine Wiederentdeckung sein.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail bis zum 31. August an Morgane Levier.

Wann ist der Bewerbungsschluss?

Der Bewerbungsschluss für die jungen deutschsprachigen LiteraturübersetzerInnen aus Deutschland und der Schweiz ist der 31. August 2019.

Die Teilnehmer 2019

Anabelle-Assaf-Goldschmidt-2019

Anabelle Assaf, Deutschland

Anabelle Assaf studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Französische Philologie und Publizistik in Berlin und Montréal und machte 2013 ihren Master in Angewandter Literaturwissenschaft. In ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit der besonderen Geschichte und den Aussichten des kanadischen Buchmarkts.

Anabelle Assaf studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Französische Philologie und Publizistik in Berlin und Montréal und machte 2013 ihren Master in Angewandter Literaturwissenschaft. In ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit der besonderen Geschichte und den Aussichten des kanadischen Buchmarkts.

Bereits seit 2012 arbeitet sie als freie Lektorin, als Literaturagentin der connACT lit.agency sowie als Übersetzerin englisch- und französischsprachiger Texte, wobei sie den Fokus inzwischen in all ihren Tätigkeitsbereichen auf literarische Belletristik legt.

Übersetzungsprojekt: Bonheur d’occasion, Gabrielle Roy, Éditions Boréal, 1945/2009

Foto von Robert Balcke

Robert Balcke, Deutschland

Nach seinem Bachelor-Studium der Frankreichstudien, in dessen Rahmen er bereits ein Praktikum in einem Pariser Übersetzerverein absolvieren konnte, hat er sich erst durch seinen Master in Translatologie ab 2016 auf das Übersetzen spezialisiert.

Nach seinem Bachelor-Studium der Frankreichstudien, in dessen Rahmen er bereits ein Praktikum in einem Pariser Übersetzerverein absolvieren konnte, hat er sich erst durch seinen Master in Translatologie ab 2016 auf das Übersetzen spezialisiert.

Während er sich im Studium vor allem mit der Übersetzung von Fachtexten aus den Bereichen Wirtschaft, Finanzen und Tourismus beschäftigt hat, konnte nicht zuletzt die Teilnahme an einer joute de traduction am Institut français Leipzig sein Interesse für die Literaturübersetzung wecken, welches er nun dank des Goldschmidt-Programms vertiefen möchte.

Übersetzungsprojekt: Des Heures heureuses, Christian Authier, Flammarion, 2018

Foto von Benjamin Bernard

Benjamin Bernard, Frankreich

Nach einem Studium an den Kunsthochschulen von Caen und Lyon zieht Benjamin Bernard nach Leipzig um, wo er sich unter anderem dem Erlernen des Deutschen, den Gesellschaftswissenschaften und dem Schreiben widmet.

Nach einem Studium an den Kunsthochschulen von Caen und Lyon zieht Benjamin Bernard nach Leipzig um, wo er sich unter anderem dem Erlernen des Deutschen, den Gesellschaftswissenschaften und dem Schreiben widmet.

Er fängt später ein Studium der Translation (B.A.) an der dortigen Universität an, das er derzeit abschließt. Er arbeitet als Übersetzer in unterschiedlichen Bereichen; sein Interesse gilt dabei insbesondere der Literatur, den Gesellschaftswissenschaften und den Künsten. Außerdem zeichnet er und betätigt sich ehrenamtlich in einem DolmetscherInnen-Kollektiv.

Übersetzungsprojekt: Saisonarbeit, Heike Geißler, Spector Books, 2014

Foto von Emiline Berton

Emeline Berton, Frankreich

Émeline Berton, in Tours geboren, studierte zuerst französische Literaturwissenschaft, dann deutsch-französische Studien in Regensburg und Clermont-Ferrand, wo sie sich für die Herausförderungen der Übersetzung von Paul Celans Gedichten interessierte.

Émeline Berton, in Tours geboren, studierte zuerst französische Literaturwissenschaft, dann deutsch-französische Studien in Regensburg und Clermont-Ferrand, wo sie sich für die Herausförderungen der Übersetzung von Paul Celans Gedichten interessierte.

Während ihrem Master in technischer und juristischer Übersetzung in der Universität Stendhal III in Grenoble beschäftigte sie sich mit dem Thema des Neuübersetzens in Literatur, mit dem Beispiel des Neuübersetzens des Romans Berlin Alexanderplatz von Alfred Döblin bei Olivier Le Lay. Seit 2015 wohnt sie in Berlin und arbeitet als Fachübersetzerin.

Übersetzungsprojekt: Bungalow, Helene Hegemann, Hanser Berlin, 2018

Foto von Jenny Bussek

Jenny Bussek, Frankreich

Jenny Bussek ist zweisprachig aufgewachsen. Sie hat an der École Normale Supérieure Lettres et Sciences humaines in Lyon und an der Universität Paris Sorbonne Literaturwissenschaft und Germanistik studiert und promovierte 2017 zum Doktor der Germanistik.

Jenny Bussek ist zweisprachig aufgewachsen. Sie hat an der École Normale Supérieure Lettres et Sciences humaines in Lyon und an der Universität Paris Sorbonne Literaturwissenschaft und Germanistik studiert und promovierte 2017 zum Doktor der Germanistik.

Ihre Dissertation befasst sich mit der transkulturellen Literatur von chinesischen Autoren deutscher Sprache. Sie hat zwei Jahre in Peking gelebt, sechs Jahre lang an französischen und chinesischen Universitäten unterrichtet und als Drehbuchlektorin für den SWR gearbeitet. Nun möchte sie sich der literarischen Übersetzung widmen.

Übersetzungsprojekt: Du fliegst jetzt für meinen Sohn aus dem fünften Stock, Lingyuan Luo, dtv, 2015

Foto von Jennifer Drummer

Jennifer Dummer, Deutschland

Jennifer Dummer ist Übersetzerin, Bloggerin und vermittelt Québecer Kultur nach Deutschland. Sie studierte französische sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Québec in Mainz, Berlin und Montréal.

Jennifer Dummer ist Übersetzerin, Bloggerin und vermittelt Québecer Kultur nach Deutschland. Sie studierte französische sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Québec in Mainz, Berlin und Montréal.

Über die Québecer Musik- und Literaturszene berichtet sie auf den Blogs jennismusikbloqc.com und quelesen.com, Kultur aus Québec und Kanada stellt sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe Book and you vor.

Übersetzungsprojekt: La Bête à sa mère, David Goudreault, Stanké, 2015

Foto von Laura Haber

Laura Haber, Deutschland

Laura Haber studierte M.A. Soziokulturelle Studien/M.A. Literarisches Übersetzen. Seit 2017 ist sie freiberufliche literarische Übersetzerin in Berlin. Für die Monatszeitschrift Lateinamerika Nachrichten koordiniert sie eine zweisprachige Lyrikseite.

Laura Haber studierte M.A. Soziokulturelle Studien/M.A. Literarisches Übersetzen. Seit 2017 ist sie freiberufliche literarische Übersetzerin in Berlin. Für die Monatszeitschrift Lateinamerika Nachrichten koordiniert sie eine zweisprachige Lyrikseite.

Außerdem ist sie Redaktionsmitglied des Literaturmagazins alba.lateinamerika lesen und hat für das Poesiefestival Latinale Lesungen und Übersetzerwerkstätten organisiert und moderiert. 2018 war sie Teilnehmerin des Hieronymus-Programms für Nachwuchsübersetzer des Deutschen Übersetzerfonds. Sie übersetzt aus dem Spanischen, Portugiesischen und Französischen.

Übersetzungsprojekt: Un océan, deux mers, trois continents, Wilfried N‘Sondé, Actes Sud, 2018

Foto von Gael Le Lostec

Gaël Le Lostec, Frankreich

Gaël Le Lostec, geboren 1993, studierte angewandte Fremdsprachen an der Universität Nantes, bevor er zwei Jahre als Sprachassistent in Kiel arbeitete. Danach kehrte er nach Frankreich zurück und absolvierte einen Master in Fachübersetzung von der Universität Rennes.

Gaël Le Lostec, geboren 1993, studierte angewandte Fremdsprachen an der Universität Nantes, bevor er zwei Jahre als Sprachassistent in Kiel arbeitete. Danach kehrte er nach Frankreich zurück und absolvierte einen Master in Fachübersetzung von der Universität Rennes.

Derzeit ist er freiberuflicher Übersetzer in den Bereichen Gartenbau, Botanik und Umwelt und hat sich entschieden, sich in Bremen niederzulassen. Er hofft, die Erfahrungen des Goldschmidt Programms zu nutzen, um dem literarischen Bereich in den kommenden Jahren näher zu kommen.

Übersetzungsprojekt: Vierzehn, Tamara Bach, Carlsen Verlag, 2016

Foto von Camille Logoz

Camille Logoz, Schweiz

Camille Logoz lebt in Lausanne, Schweiz und arbeitet als freiberufliche Literaturübersetzerin und -vermittlerin. Sie hat für verschiedene Schweizer literarische Institutionen gearbeitet und hat regelmäßig Auszüge von ihren Übersetzungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht.

Camille Logoz lebt in Lausanne, Schweiz und arbeitet als freiberufliche Literaturübersetzerin und -vermittlerin. Sie hat für verschiedene Schweizer literarische Institutionen gearbeitet und hat regelmäßig Auszüge von ihren Übersetzungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht.

Sie hat Romanistik und Germanistik an den Universitäten von Lausanne und Zürich mit Übersetzungswissenschaft und literarischem Übersetzen als Schwerpunkt studiert.

Ihre Abschlussarbeit schrieb sie zum Thema Pseudoübersetzungen.

Übersetzungsprojekt: Mahlstrom, Yael Inokai, Edition Blau, 2017

Paula Rauhaut-Goldschmidt

Paula Rauhut, Deutschland

Paula Rauhut studiert französische Medien- und Literaturwissenschaft in Freiburg im Breisgau, Paris und Berlin. In ihrer Abschlussarbeit setzt sie sich mit der Thematik der Unübersetzbarkeit in den Werken des französischen Autors Georges Perec auseinander.

Paula Rauhut studiert französische Medien- und Literaturwissenschaft in Freiburg im Breisgau, Paris und Berlin. In ihrer Abschlussarbeit setzt sie sich mit der Thematik der Unübersetzbarkeit in den Werken des französischen Autors Georges Perec auseinander.

Als Übersetzerin zeitgenössischer Literatur überträgt sie im Rahmen des Projekts „allons enfants!“ Briefwechsel der Autoren Alice Zeniter und Pierre Ducrozet aus dem Französischen ins Deutsche und ihre Übersetzung von Leïla Slimanis Kurzgeschichte Dornröschen erscheint 2017 im Berliner Verlag Klaus Wagenbach.

Übersetzungsprojekt: L’Invention des corps, Pierre Ducrozet, Actes Sud, 2017

Die Persönlichkeiten hinter dem Programm

Stéphanie Lux

Stéphanie Lux

Stéphanie Lux (*1978) leitet die Übersetzungswerkstatt des Goldschmidt-Programms ins Französische, die im Collège International des Traducteurs Littéraires in Arles stattfindet. 2004 war sie selbst Stipendiatin des Goldschmidt-Programms und übersetzt seitdem Romane und Essays aus dem Deutschen.

Stéphanie Lux (*1978) leitet die Übersetzungswerkstatt des Goldschmidt-Programms ins Französische, die im Collège International des Traducteurs Littéraires in Arles stattfindet. 2004 war sie selbst Stipendiatin des Goldschmidt-Programms und übersetzt seitdem Romane und Essays aus dem Deutschen.

Zu ihren Übersetzungen zählen (alle bei den éditions Jacqueline Chambon): "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre" von Clemens Setz, "Katie und Der Fuchs und Dr. Shimamura" von Christine Wunnicke (erscheint 2019), oder auch "Zwei Herren am Strand" von Michael Köhlmeier; sie ist außerdem die französische Übersetzerin von Andrea Maria Schenkel und Jens Harder. Sie lebt in Berlin und gehört zum Team der unabhängigen Buchhandlung Anakoluth.

Foto von Claudia Hamm

Claudia Hamm

Claudia Hamm ist die deutsche Mentorin der Literaturübersetzer und leitet das Übersetzerseminar im Literarischen Colloquium Berlin. Sie war 2007 selbst Stipendiatin des Goldschmidt-Programms und richtete 2017 und 2018 szenische Lesungen mit den Teilnehmern des Programms in Arles und Paris ein.

Claudia Hamm ist die deutsche Mentorin der Literaturübersetzer und leitet das Übersetzerseminar im Literarischen Colloquium Berlin. Sie war 2007 selbst Stipendiatin des Goldschmidt-Programms und richtete 2017 und 2018 szenische Lesungen mit den Teilnehmern des Programms in Arles und Paris ein.

Claudia Hamm studierte Philosophie und Germanistik in Paris, Antofagasta/Chile und Freiburg/Br. Neben ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Theaterregisseurin und -autorin begann sie in den 2000er Jahren zu übersetzen. Für ihre Übertragungen u.a. von Emmanuel Carrère, Mathias Énard, Édouard Levé und Nathalie Quintane war sie 2016 für den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse nominiert und erhielt zahlreiche Stipendien sowie den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Sie arbeitete als Dozentin an der Akademie für Bildende Künste Wien und der Freien Universität Berlin, als Mentorin im Auftrag des DÜF und schreibt regelmäßig Theatertexte, Essays und Prosa, u.a. für den Merkur und die deutsch-französische Zeitschrift La Mer Gelée. In ihrem Buch Rübermachen schreibt sie derzeit u.a. über das Hören und Erheben von Stimmen beim Übersetzen.

Georges Arthur Goldschmidt

Schirmherr Georges-Arthur Goldschmidt

Das Stipendienprogramm wird gemeinsam von der Frankfurter Buchmesse, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Bureau International de l’Édition Française (BIEF) und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia organisiert.

Das Stipendienprogramm wird gemeinsam von der Frankfurter Buchmesse, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Bureau International de l’Édition Française (BIEF) und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia organisiert.

Seit 2007 ist Georges-Arthur Goldschmidt Schirmherr des nach ihm benannten deutsch-französischen Literaturübersetzer-Programms. Georges-Arthur Goldschmidt wird am 2. Mai 1928 in Reinbek bei Hamburg geboren. 1938 werden er und sein älterer Bruder nach Frankreich ins Exil gebracht, wo sie der Verfolgung durch die Nazis entgehen. Goldschmidt nimmt die französische Staatsbürgerschaft an und das Französische wird seine Sprache. Bald macht er sich als Übersetzer deutscher Literatur einen Namen. Neben seiner Tätigkeit als Übersetzer verfasst Goldschmidt zahlreiche Essays und autobiografische Texte.

Warum teilnehmen?

Wenn Sie Ihr Netzwerk ausbauen und sich Know How aneignen wollen, sollten Sie sich für das renommierte Goldschmidt Programm bewerben.