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Die Welthauptstadt der Ideen. Seit 1949.

Die Buchmesse 2021 in Zahlen

  • 73500

    Besucher*innen vor Ort

  • 2013

    Aussteller aus 80 Ländern

  • 36000

    Fachbesucher*innen aus 105 Ländern

  • 37500

    Leser*innen aus 85 Ländern

  • 2235

    Events im Veranstaltungskalender

  • 1764

    Physische Events

  • 3189

    Frankfurt Rights Event Members aus 66 Ländern

  • 397210

    Titel auf Frankfurt Rights

Unsere Zahlen und Fakten 2021

Die #fbm21 in Bildern

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Unsere Mission

Wir wollen als Frankfurter Buchmesse der zentrale Handelsplatz für unsere Kunden sein und ihnen die relevanten Elemente für ihr Geschäft an die Hand geben: indem wir die wichtigen Trends und Themen aufzeigen, Schnittstellen zu den wichtigen Playern in den jeweiligen Märkten herstellen und vor allem den Weg zu innovativen Geschäftsmodellen in der Buch- und Medienbranche ebnen. Ganzjährig und international.

Die Frankfurter Buchmesse steht als eine der weltweit wichtigsten Bühnen für die Auseinandersetzung um das internationale gesellschaftspolitische Geschehen. Wir versammeln in Frankfurt Menschen, die ihre Ideen verhandeln wollen, einen konstruktiven Dialog zu drängenden Fragen beginnen und sich auf Augenhöhe auch mit anderen Perspektiven auseinandersetzen.

Wir wollen auf der Frankfurter Buchmesse unsere Leidenschaft für gute Geschichten und für kreative Ideen als Erlebnis für alle Sinne inszenieren. Hier sollen die Freunde und Freundinnen einer guten Story die Autorinnen und Autoren treffen und auf Tuchfühlung mit ihren Idolen gehen. Im Zentrum steht dabei immer die Begegnung zwischen Menschen und Kulturen.

Unser politisches Selbstverständnis

Zur Rolle der Frankfurter Buchmesse im politischen Umfeld

Die Frankfurter Buchmesse ist ein Ort der Zusammenkunft, an welchem Menschen aus über 100 Ländern einander trotz einer angespannten Weltlage in Frieden und Sicherheit begegnen können.

Internationale Buchmessen leben von der Vielfalt der Meinungen und Inhalte sowie vom Austausch auf Augenhöhe. Sie sind Orte der Zusammenkunft, an denen Büchermenschen – Verleger*innen, Autor*innen, Leser*innen sowie andere Menschen aus Politik und Kultur – einander trotz einer angespannten Weltlage in Frieden und Sicherheit begegnen können. In diesem Kontext stellt die Frankfurter Buchmesse die Vielfalt der Meinungsäußerungen zu gesellschaftlich relevanten Themen in den Mittelpunkt.

Die Frankfurter Buchmesse verteidigt die Freiheit des Wortes.

Aus diesem Verständnis resultiert die Verpflichtung der Frankfurter Buchmesse gegenüber Pluralismus, der Meinungs- und Redefreiheit und der Freiheit des Publizierens. Es ist nicht Aufgabe der Frankfurter Buchmesse, eine ästhetische, moralische oder politische Selektion zu betreiben. Vielmehr will die Frankfurter Buchmesse verschiedenen Meinungen und Perspektiven – auch wenn sie kontrovers sind – einen Raum geben.

Diese Freiheit gilt im Rahmen der in der Bundesrepublik geltenden Gesetze.

Das heißt: Jede*r darf ausstellen, Handel treiben, kaufen und verkaufen, was sie/er will, solange die Inhalte der Produkte nicht gegen deutsches Recht verstoßen. Die Institution der Frankfurter Buchmesse ist kein exekutives Organ und darf daher auch keine Produkte beschlagnahmen: Dieses Recht kommt einzig und allein den Strafverfolgungsbehörden zu.

Die Entscheidung darüber, welche Inhalte als beispielsweise volksverhetzend, verleumderisch, pornografisch, gewaltverherrlichend oder Ähnliches gelten, liegt nicht bei der Frankfurter Buchmesse, sondern bei den Gerichten und den Strafverfolgungsbehörden.

Stoßen wir während des Messebetriebs auf möglicherweise strafrechtlich Relevantes und Verdachtsfälle oder werden wir darauf aufmerksam gemacht, kooperieren wir eng mit den bundesdeutschen Strafverfolgungsbehörden: Verstößt eine Organisation, ein Symbol oder ein Ausstellungsstück gegen deutsches Recht, so kann der Titel durch die Strafverfolgungsbehörden entfernt werden.

Die Frankfurter Buchmesse lehnt jede Form der Zensur kategorisch ab.

Die Frankfurter Buchmesse sieht sich nicht als selektierende Instanz, die bestimmte Inhalte zulässt oder sie aus der Ausstellung entfernt. Dies widerspricht selbst dann den Prämissen unseres Handelns, wenn die vermutete Intention des Urhebers auf die Abschaffung der Freiheit des Wortes abzielt – so schwer und politisch widerstrebend das im einzelnen Fall auch sein mag.

Die Frankfurter Buchmesse bezieht Stellung.

Das Zulassen einer größtmöglichen Vielfalt an Meinungen und Produkten auf der Frankfurter Buchmesse bedeutet ausdrücklich nicht, dass die Frankfurter Buchmesse hinter den zahlreichen Positionen der ausgestellten Titel steht und ihre Verbreitung fördert.

Das Eintreten für Meinungs- und Redefreiheit und die Freiheit des Publizierens ist nur dann glaubwürdig, wenn auch Stellung bezogen und die eigene Position dargestellt wird. Weil die Frankfurter Buchmesse für die Freiheit des Wortes steht, macht sie sich insbesondere für demokratische Werte im Sinne des Schutzes der Menschenrechte stark, da nur dies die tatsächliche Freiheit des Wortes aller Menschen ermöglicht. Es können unterschiedliche, auch kontroverse Meinungen und Positionen geäußert werden. Gleichzeitig stellt die Frankfurter Buchmesse Räume und Formate zur Verfügung, in denen dieser Austausch reflektiert ausgetragen werden kann.

Die Frankfurter Buchmesse ist ein internationaler Handelsplatz, der zur Gleichbehandlung aller Aussteller verpflichtet ist.

Die Frankfurter Buchmesse ist aufgrund der Größe und internationalen Bedeutung der Veranstaltung als marktbeherrschend im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Kartellgesetz) einzustufen. Als solche darf sie Aussteller nicht ohne sachlich gerechtfertigten Grund ausschließen. Entsprechend könnten sich Firmen gegen einen Ausschluss in einem kartellrechtlichen Eilverfahren zur Wehr setzen. Sollte das Gericht zu dem Ergebnis kommen, dass es keinen tragenden sachlichen Grund für den Ausschluss gegeben hat, müsste die Frankfurter Buchmesse diese Firma als Aussteller zulassen. Aussteller werden von der Frankfurter Buchmesse nicht eingeladen.

Das Thema Sicherheit hat oberste Priorität.

Auf der Frankfurter Buchmesse sind Aussteller*innen und Fachbesucher*innen aus über 80 Ländern zu Gast. Um die Sicherheit aller Teilnehmer*innen und den reibungslosen Ablauf einer solchen internationalen Großveranstaltung zu gewährleisten, hat das Thema für uns oberste Priorität. Politiker*innen, VIPs oder Personen, die einem erhöhten Sicherheitsrisiko ausgesetzt sind, werden im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse gesondert betrachtet und es werden individuelle Maßnahmen für sie erarbeitet. Wir arbeiten hier eng mit dem Sicherheitsdienst der Messe Frankfurt und der Polizei zusammen. An allen Messetagen sind in den Hallen verstärkt Einsatzkräfte der Polizei sowohl in Zivil als auch in Uniform unterwegs, die jedem Hinweis auf Bedrohungen sofort nachgehen. So ist neben der Sicherheit für das allgemeine Publikum auch der Schutz von diskriminierten, bedrohten oder politisch verfolgten Autor*innen und internationalen Spitzenpolitiker*innen auf der Frankfurter Buchmesse gewährleistet.

Ein zentrales Anliegen der Frankfurter Buchmesse ist die Förderung von Bibliodiversität.

Dem liegt ein Verständnis zugrunde, dass ein Buch im weitesten Sinne als eine Antwort oder einen Kommentar zu vorherigen Büchern versteht. Das dadurch initiierte Große Gespräch bedarf der Gesprächsteilnehmer*innen und Kommentator*innen, kurz: Es bedarf einer umfassenden Vielfalt der publizierten Literaturen auf der ganzen Welt. Damit folgt die Frankfurter Buchmesse einem dialogischen Prinzip, das die/den andere*n und ihre/seine Meinung respektiert, auch dann, wenn sie den eigenen Grundsätzen nicht entspricht.

In diesem Sinne verstehen wir Bibliodiversität als Voraussetzung und Garant demokratischer Verhältnisse.

Dem entspricht die „demokratische Relation“, nach der in autokratischen Systemen eine kleine Anzahl von Titeln in hohen Auflagen produziert werden, während in demokratischen Gemeinschaften eine Vielzahl von Titeln in zumeist kleineren Auflagen gegenüberstehen.

In der Vielzahl der Titel spiegelt sich die Pluralität und die Freiheit der Meinungen in einer demokratisch verfassten Gemeinschaft.

Unser Profil

Einmal im Jahr wird die Frankfurter Buchmesse zur Welthauptstadt der Ideen. Sie ist der wichtigste internationale Handelsplatz für Inhalte aller Art – von Romanen über Kinderbücher hin zu wissenschaftlichen Datenbanken.

Hier treffen sich Expert*innen aus dem weltweiten Publishing mit Partner*innen aus der Technologiebranche und den angrenzenden Kreativindustrien wie Film und Games, von hier aus nehmen neue Kooperationen und Geschäftsmodelle ihren Lauf.

Gleichzeitig ist die Messe kulturelles Großereignis: Die Frankfurter Buchmesse ist die größte Fachmesse für das internationale Publishing – und macht die Mainmetropole Frankfurt im Oktober Zentrum der internationalen Medienwelt.

Die Frankfurter Buchmesse GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist die Organisation hinter der Frankfurter Buchmesse. Sie ist eine Tochtergesellschaft des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Die Buchmesse hat viele Gesichter

Unsere Zukunft mit Ihnen

Die Buchmesse, sowie die Börsenvereins Gruppe haben viele Gesichter – Produktmanager, Marketingmanager, IT-Entwickler, Rechtsanwälte, Eventmanager, Marktforscher, PR-Manager, Business Analysten, Journalisten, Datenmanager: Dies sind nur einige der Berufsbilder, die dafür sorgen, dass wir den Buchmarkt gestalten. Zusammen bilden sie die zentrale Schnittstelle in einem Markt, dessen Dynamik und Lebendigkeit begeistert.

Zu den Jobs
4100 Highlight Frankfurter Buchmesse

Unsere Personalpolitik

Seit 2008 hat die Frankfurter Buchmesse GmbH (FBM) als Tochter des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels das Zertifikat zum audit berufundfamilie erhalten.

Seit 2008 hat die Frankfurter Buchmesse GmbH (FBM) als Tochter des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels das Zertifikat zum audit berufundfamilie erhalten.

Das Kuratorium der berufundfamilie Service GmbH würdigt das langfristige Engagement für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik mit der Bestätigung des Zertifikats zum audit berufundfamilie.
Im Rahmen des Dialogverfahrens wurde sichergestellt, dass der hohe Entwicklungsstand beibehalten oder bedarfsgerecht ausgebaut wird.

Unsere Historie

Seit 1949 richtet die Frankfurter Buchmesse GmbH die Frankfurter Buchmesse aus. 205 deutsche Aussteller kamen vom 18. bis 23. September in der Frankfurter Paulskirche zur ersten Buchmesse der Nachkriegszeit zusammen. Die Geschichte der Frankfurter Buchmesse reicht jedoch viel weiter zurück – bis ins 15. Jahrhundert. Damals erfand Johannes Gutenberg nur wenige Kilometer von Frankfurt entfernt den Buchdruck.

Heute ist die Frankfurter Buchmesse die größte Buchmesse der Welt, ein internationales Markenzeichen und Vorbild für Kulturveranstaltungen. Das Unternehmen ist über die Messetage hinaus das ganze Jahr über mit seinen Angeboten für das internationale Publishing aktiv.

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