Frankfurt Calling: Widerstand hat einen Sound
Ein Abend zwischen Bühne und Dancefloor – im Rahmen der Woche der Meinungsfreiheit
Wo beginnt Widerstand – und wie klingt er? Am 9. Mai 2026 bringt Frankfurt Calling Literatur, Theorie und Clubkultur zusammen. Ein Abend über widerständiges Schreiben, ästhetischen Aktivismus und die Frage, die schon Peter Weiss umtrieb: Wie schreiben, erfinden, imaginieren – wenn ringsum etwas Ungeheuerliches Gestalt annimmt?
„Wir leben in einer Zeit, in der ästhetischer Widerstand eine politische Notwendigkeit ist. Dieser Abend macht ihn erlebbar – vom Gespräch bis zum Tanzen in der Nacht", sagt John Steinmark, Kurator von Frankfurt Calling und einer der DJs des Abends.
Gespräch ab 20:00 Uhr: Neue Ästhetik des Widerstands
Den Auftakt macht eine partizipative Bühnenkonversation mit Antke Engel, Nora Haddada und Dagmar Herzog – zwischen Literatur, Theorie und ästhetischem Aktivismus. Nora Haddada sorgte bereits mit ihrer Rede auf der Eröffnungspressekonferenz der Frankfurter Buchmesse 2025 für Aufsehen. Sie steht für eine neue Generation widerständigen Schreibens.
Musik ab 22:00 Uhr: Text, Körper, Sound
Ab 22:00 Uhr performt Julie Kuhl ein Live-Set. Ab Mitternacht öffnet sich der Raum im Clubformat. Mit dabei: Beste Hira, Rødhåd, Luzie, Frau Laura, Tiffany & Go, John Tonic und Dawit Asfaha.
Hintergrund
Frankfurt Calling – Perspectives on Culture and Politics ist das ganzjährige kulturpolitische Programm der Frankfurter Buchmesse. Es bringt Akteure aus Literatur, Politik und Zivilgesellschaft zusammen – auf der Messe und darüber hinaus.
Die Woche der Meinungsfreiheit ist eine bundesweite Aktionswoche, die sich der Förderung von Debattenkultur, Streitfähigkeit und dem Schutz der Meinungsvielfalt widmet. Sie wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisiert. Die Aktionswoche beginnt am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, und endet am 10. Mai, dem Gedenktag der Bücherverbrennungen in Deutschland.
Partner
Der Abend entsteht in Zusammenarbeit mit Präposition und Tokonoma | Club Bizarre und eröffnet zugleich das Festival TEXT MATTERS. MATTERS OF TEXT 2026 – eine Kooperation von Präposition, HfG Offenbach und dem Klingspor Museum zur Materialität von Sprache. Medienpartner ist Berlin Review.
Termin:
Samstag, 9. Mai 2026, Einlass ab 19:30 Uhr, Tokonoma, Gutleutstraße 320, 60327 Frankfurt am Main
Tickets & Infos:
https://www.tokonoma.club/#/de/event/text-matters-matters-of-text-x-fbm/226656(Öffnet neues Fenster)