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Frankfurter Buchmesse, Litprom e.V. und Frankfurter Kulturdezernat begrüßen Freispruch von Aslı Erdoğan

Asli Erdogan 2020

© Bernd Hartung

Türkische Schriftstellerin wurde vom Istanbuler Gericht vom „Terrorismus“-Vorwurf freigesprochen

Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse und Vorstandsvorsitzender von Litprom e.V.: „Aslı Erdoğan ist eine starke Stimme der türkischen Literatur. Die preisgekrönte Autorin hat sich unerschrocken für Minderheiten in der Türkei eingesetzt und sich für die Meinungsfreiheit engagiert. Sie saß dafür 2016 mehrere Monate in Haft. Als sie freikam, haben ihr die Stadt Frankfurt, die Frankfurter Buchmesse und Litprom e.V. ein Stipendium des ICORN Programms Stadt der Zuflucht ermöglicht. Wir sind sehr erleichtert, dass Aslı Erdoğan heute von den haltlosen Anschuldigungen freigesprochen wurde. Wir werden uns auch weiterhin für alle anderen in der Türkei inhaftierten Autor*innen und Medienvertreter*innen einsetzen.“

Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main:
„Aslı Erdoğans Freispruch ist eine Genugtuung und ich freue mich sehr für die Autorin. Ich bin froh, dass das Istanbuler Gericht den hohen Wert der Meinungsfreiheit anerkannt hat. Das lässt hoffen, dass auch allen anderen angeklagten türkischen Medienvertretern Recht widerfahren wird.“ 

Aslı Erdoğan wurde nach dem Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 für mehrere Monate inhaftiert. Von Oktober 2017 bis Oktober 2019 lebte sie als Gastautorin des Programms Stadt der Zuflucht in Frankfurt am Main. Dieses Programm wird von der Frankfurter Buchmesse GmbH und Litprom e.V. gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main organisiert und bietet politisch verfolgten Schriftsteller*innen ein Zuhause. 

Interview mit Asli Erdogan vor der Frankfurter Buchmesse 2019.