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Gourmet Gallery – Interview mit Aurélie Bastian

Aureli Bastian auf der Frankfurter Buchmesse

Was ist ein Gericht, dass Sie jeden Tag kochen könnten?

Ein Ratatouille, weil ich es unendlich variieren kann: mit Fisch, Fleisch, Omelett, als Pizzabeilage, mit Nudeln oder Reis. Es ist ein Basisrezept aus meiner Heimat und ich könnte es wirklich jeden Tag essen. Es ist gesund und kann mit einfachen Zutaten zubereitet werden.

 

Gibt es ein Gericht, dass Sie von einer Reise mitgebracht haben und Sie immer noch begeistert?

Scones mit clotted Cream. Ich liebe es. Ich fliege mindestens einmal pro Jahr nach England, ich liebe das Leben dort. Nachmittags testen wir sehr gern kleine Tea Rooms in denen leckere warme Scones serviert werden. Ich liebe es so sehr, dass wir es auch zu Hause öfter jetzt selber zubereiten. Ich bereite sie auch gern mit einem französischen Touch zu, mit ein bisschen Rosenwasser oder wir genießen es auch mal mit Kastaniencreme.

 

Wie, glauben Sie, essen wir in 20 Jahren?

Ich glaube, dass wir immer weniger Fleisch essen werden, aber dafür aus besserer Qualität. Der Preis der Lebensmittel wird auch höher sein. Ob es so wird oder mein Wunsch bleibt, ist schwierig zu sagen. Aber ich denke schon, dass wir mehr auf Qualität statt Quantität achten sollten. 
Das Essen wird auch bodenständiger, weil lokal für mich die Zukunft ist.

 

Wie politisch sind heute Kochen und Ernährung für Sie?

Es ist mir sehr wichtig, mich frei von Palmöl-Produkten zu ernähren, aus Gesundheits- und Umweltschutz-Gründen. Dafür muss man sich aber die Zeit nehmen und die Verpackung lesen. Ich kaufe auch keine Fertigprodukte. Es ist immer besser, wenn man Basiszutaten kauft und daraus selbst etwas kocht. Kochen ist bei uns Familienzeit, die wir gemeinsam verbringen. So wird meinem Sohn bewusst, was er isst und wie es gemacht wird.