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Veranstaltungsprogramm Weltempfang, LiBeraturpreis und African-Perspectives-Symposium

Weltempfang 2020

Der Weltempfang – die gesellschaftspolitische Bühne der Frankfurter Buchmesse – steht in diesem Jahr unter dem Motto „Europa – Kulturen verbinden“. Auf der Agenda sind hochaktuelle Themen, etwa die Rolle von Kultur, Literatur und Politik in der Corona-Krise und Debatten um Flucht, Migration und Rassismus. An jedem Tag der Buchmesse (14.-18. Oktober 2020) werden Weltempfang-Veranstaltungen auf www.buchmesse.de/weltempfang und im YouTube-Kanal der Frankfurter Buchmesse ausgestrahlt. Die Eröffnung wird am Mittwoch, dem 14. Oktober um 17.30 Uhr, auf der ARD-Buchmessenbühne in der Festhalle gefeiert.

Programm-Highlights:

14. Oktober 2020, 20.30 Uhr
Gemeinsam! Kultureller Neustart in Europa
Nora Bossong und Francesca Melandri sprechen über europäischen Zusammenhalt.

16. Oktober 2020, 19.00 Uhr
Afrika und Europa – wie kann Kooperation gelingen?
Die kenianische Autorin Yvonne Adhiambo Owuor im Gespräch mit Dr. Gerd Hankel und Prof. em. Robert Kappel.

16. Oktober 2020, 17.30 Uhr
Die arabische Welt und Europa: Flucht und Migration in Kinderbüchern

Die Autorinnen Kirsten Boie und Ibtisam Barakat im Gespräch.

16. Oktober 2020, 20.30 Uhr
Rassismus, Gender und Kolonialismus – eine aktuelle Debatte über europäische Grenzen hinaus
Leïla Slimani und Elsa Dorlin diskutieren über Gender und Kolonialismus.

18. Oktober 2020, 17.00 Uhr
Die Welt danach: Bruno Latour und Hartmut Rosa über die Folgen der Corona-Krise
Zwei der wichtigsten Denker Europas im Gespräch über neue Wege unsere Beziehung zur Welt zu denken.

Das gesamte Programm des Weltempfang ist abrufbar unter www.buchmesse.de/weltempfang.


Eine Auswahl an Pressefotos von Sprecher*innen finden Sie hier zum Download. Bitte beachten Sie die Copyright-Angaben: https://mvb.cloud.booklan.de/index.php/s/tGHJTqS9SBonB2c


LiBeraturpreis 2020: Lina Atfah

Der LiBeraturpreis wird jährlich von Litprom e.V. an eine Autorin aus Afrika, Asien, Lateinamerika oder der arabischen Welt vergeben. 2020 geht der Publikumspreis an Lina Atfah, die 2014 aus Syrien geflohen ist und seitdem in Deutschland lebt. Die 1989 geborene Autorin ist die erste Preisträgerin, die für einen Gedichtband ausgezeichnet wird: Das Buch von der fehlenden Ankunft (übersetzt von Suleman Taufiq u. a. ,Pendragon Verlag 2019). Die Preisverleihung ist am Donnerstag, dem 15. Oktober ab 19.30 Uhr auf dem YouTube-Kanal von Litprom e.V. zu sehen. Die Laudatio hält die Offenbacher Dichterin Safiye Can. Am Freitag, dem 16. Oktober um 13.00 Uhr, ist Lina Atfah zu Gast auf der ARD-Buchmessenbühne in der Festhalle. Dort spricht sie mit dem Dichter Jan Wagner, der an den interlinearen Übersetzungen mitgewirkt hat. Claudia Kramatschek moderiert das Gespräch. Der LiBeraturpreis 2020 wird unterstützt vom Dezernat für Wissenschaft und Kultur und vom Frauenreferat der Stadt Frankfurt. Die Preisverleihung wurde aufgezeichnet in der Villa 102, die kulturelle Plattform der KfW-Stiftung.

Ein Pressefoto von Lina Atfah steht hier zum Download bereit: https://mvb.cloud.booklan.de/index.php/s/HJ3ZoMEoAiFM5qx


African Perspectives – Symposium von Litprom und KfW Stiftung

Litprom e.V. feiert dieses Jahr Jubiläum: 1980 war auf der Frankfurter Buchmesse Subsahara-Afrika im Fokus. Zeit, nach 40 Jahren einen frischen Blick auf die Literaturen aus der Region zu werfen: Litprom und KfW Stiftung veranstalten gemeinsam ein Symposium zum Thema afrikanische Literaturen und ihre Vermittlung im deutschsprachigen Raum: „African Perspectives – Writers and Literary Experts in Conversation“. Das Symposium wird in der Villa 102 der KfW und ihrer Stiftung aufgezeichnet und ist ab dem 12. Oktober auf den YouTube-Kanälen der Veranstalterinnen, Litprom und KfW Stiftung, sowie auf www.buchmesse.de und dem YouTube-Kanal der Frankfurter Buchmesse zu sehen. Unter den Sprecher*innen sind die Autorinnen Maaza Mengiste (Äthiopien/USA) und Yvonne Adhiambo Owuor (Kenia); der kenianische Autor Ngũgĩ wa Thiong'o hält die Keynote. Autor*innen, Verleger*innen und Vermittler*innen diskutieren über Entwicklungen der letzten Jahrzehnte und Visionen für die Zukunft. Die Spoken-Word-Autorin Koleka Putuma schließt das Event mit einer Lesung. Das Symposium wird unterstützt durch das Auswärtige Amt und das Übersetzerhaus Looren. Am gleichen Abend findet um 18 Uhr ein Get-Together über ZOOM statt, bei dem Interessierte den Gästen der Veranstaltung Fragen stellen können.