Denise Phé-Funchal
Denise Phé-Funchal ist Schriftstellerin, Soziologin und Hochschullehrerin. Sie hat einen Master-Abschluss in Hochschulbildung und in fortgeschrittenen Studien der spanischen und hispanoamerikanischen Literatur.
In ihren Werken entfaltet die Autorin ein Universum, das sich aus Beobachtungen zu Gewalt, Schweigen und Erinnerung speist. Diese Themen gehen weitgehend auf ihre Tätigkeit als Soziologin zurück, die sie dazu geführt hat, mit Frauen in Kontakt zu treten, die Opfer des internen bewaffneten Konflikts im Westen des Landes geworden sind.
Bisher hat sie die Romane „Las flores" (2007), „Ana sonríe" (2015) und „La habitación de la memoria" (2015); die Erzählungsbände „Buenas costumbres" (2011), „Sala de estar" (2017) und „Polvo" (2024); die Gedichtbände „Manual de mundo paraíso" (2010) und „Llovía" (2026); die Essays „Hasta encontrarte" (2011) und „José Milla", „una biografía" (2022) und das Theaterstück „Dicen" aus „Nunca más el fuego" (2019) veröffentlicht.
Ihre Erzählungen, Gedichte und Essays wurden in Anthologien in Guatemala, Argentinien, Italien, Bolivien, El Salvador, Nicaragua, den USA, Mexiko, Spanien, Peru und Deutschland publiziert.
Darüber hinaus hat sie die Bücher „Fuga a Estados Unidos" (2021), von Susanne Jonas und Néstor Rodríguez, „Topo pecoso" (2021), „Dormir con la luz encendida" (2023) und „Para mí eres divina" (2025), des guatemaltekisch-US-amerikanischen Schriftstellers David Unger übersetzt.