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Erst die Klage, dann die Regulierung? Welche Lücken in der KI-Regulierung jetzt geschlossen werden müssen

08. Oktober 2026 —
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Es diskutieren:

  • Nela Riehl MdEP, The Greens/EFA, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultur im Europäischen Parlament
  • Dr. Johannes Christian Wichard, ​​Ministerialdirigent​, ​​Leiter der Unterabteilung Handels- und Wirtschaftsrecht III B​ im ​​Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz​
  • Rainer Dresen, Justiziar der Penguin Random House Verlagsgruppe
  • Dr. Kai Welp, Justiziar der GEMA

Moderation: Katharina Uppenbrink, Geschäftsführerin der Initiative Urheberrecht

Die Zahl der Urheberrechtsklagen gegen Anbieter generativer KI nimmt weltweit zu. Neben dem richtungsweisenden GEMA-Urteil haben zuletzt die Penguin Random House Verlagsgruppe und der Carlsen Verlag in Deutschland mit ihrer Klage gegen OpenAI ein deutliches Zeichen gegen die unrechtmäßige Nutzung von Werken für das Training von KI-Systemen gesetzt. Für die Buchbranche bleibt es allerdings weiterhin eine große Herausforderung, Rechtsverstöße beim Training von Sprachmodellen nachzuverfolgen und ihre Rechte gegenüber KI-Unternehmen wirksam durchzusetzen.

Gerichte können zur Klärung einzelner Sachverhalte beitragen, die zentrale Verantwortung liegt jedoch beim Gesetzgeber: Denn trotz punktueller Fortschritte bleiben weiterhin erhebliche Regelungslücken, die dringend geschlossen werden müssen. Was getan werden muss, steht im Zentrum dieser Podiumsdiskussion.